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Tischtennis
ETV fehlt es an Nervenstärke und Erfahrung

Erkelenz. Tischtennis: Bei der 3:9-Niederlage gegen den Tabellendritten TTG Langenich muss die Reserve des TV Erkelenz in der Landesliga fünf Mal über die volle Distanz gehen. Alle Partien gingen verloren. Von Helmuth Weidenhaupt

Für die Landesliga-Truppe des TV 1860 Erkelenz will es in dieser Saison nicht so richtig laufen. Obwohl die Erkelenzer Reservisten am sechsten Spieltag erstmals in dieser Saison in nomineller Bestbesetzung an die Platten gehen konnten - die Erste war nämlich spielfrei, so dass aus der Reserve niemand aushelfen musste - stand am Ende gegen den kampfstarken Tabellendritten TTG Langenich ein zahlenmäßig klares 3:9 auf dem Spielbericht.

Aber so einseitig, wie es das Ergebnis auszudrücken scheint, war die Partie keineswegs. Fünf der zwölf Matches gingen über die volle Fünfsatzdistanz und jedes Mal hatte am Ende ein Gästespieler das berühmte Quäntchen Glück auf seiner Seite und konnte einen Sieg bejubeln. Hier mangelte es bei den Erka-Städtern noch an Nervenstärke, zum Teil aber auch, wie im Falle von Nachwuchsmann Jan-Kristian Kritzler, an der nötigen Erfahrung.

Für die Zukunft hofft man beim ETV, dass diese Defizite im Lauf einer langen Saison noch behoben werden können. Vorerst steht allerdings nach einem Sieg und fünf Niederlagen mit Rang elf ein Direktabstiegsplatz zu Buche, den zu verlassen schwer werden könnte.

Das Geschehen an den grünen Tischen ist schnell berichtet: Die Doppelumstellungen bewährten sich aus Erkelenzer Sicht nur bedingt. Brigante/Funke setzten ihre Partie gegen Steffens/Habicht mit 0:3 in den Sand und Tulke/Kritzler hatten bei der 2:3-Niederlage gegen Vaaßen/Cerven viel Pech. Einzig Halcour/Häusler zeigten sich beim 3:0-Sieg gegen Gaus/Stacker souverän und hielten ihr Team weiter im Rennen.

Nach Egidio Brigantes klarem 3:1-Erfolg im Spitzeneinzel gegen Björn Steffens folgten Niederlagen von Arndt Tulke, Jan-Kristian Kritzler, Markus Halcour und Martin Häusler, ehe Benedikt Funke gegen Henning Gaus noch einmal verkürzen konnte. Das etwas unglückliche Finale bildeten drei Fünfsatz-Niederlagen von Brigante gegen Vaaßen, Tulke gegen Steffens und Kritzler gegen Habicht. Ganze acht Zuschauer verfolgten bis zum Schluss das Geschehen.

Quelle: RP
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