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Tischtennis
ETV hat auch rechts vom Rhein keine Chance

Tischtennis: ETV hat auch rechts vom Rhein keine Chance
Ersatzmann Dirk Twardygrosz sorgte für den einzigen Einzelsieg des TV Erkelenz beim NRW-Liga-Auswärtsspiel bei der DJK Spinfactory Köln. FOTO: JL (ARCHIV)
Erkelenz. Tischtennis: Ersatzmann Dirk Twardygrosz holt den einzigen Punkt im Einzel des NRW-Ligisten. Von Marc Wahnemühl

Keine Weihnachtsgeschenke gab es für den ersatzgeschwächten NRW-Ligisten TV Erkelenz in Köln. Die DJK Spinfactory Köln um den früheren Zweitligaspieler und heutigen myTischtennis.de-Redakteur Jan Lüke spielte stark auf und schickte die Erkelenzer Crew mit einer 2:9-Niederlage nach Hause. "Gegen starke Kölner haben wir uns mit dezimierter Mannschaft recht ordentlich verkauft", lautet das Fazit von Frank Picken, ETV-Mannschaftskapitän. Da mit Andreas Hochhausen die Nummer zwei und Ufuk Alaz die Nummer sechs fehlten, musste der ETV die Doppel umstellen. "Im Doppel haben wir etwas riskiert", erklärt Picken, der mit seinem früheren Doppelpartner Oliver Winkelnkemper gegen das Doppel eins der Kölner im fünften Satz verlor. Die beiden Ersatzleute Dirk Twardygrosz und Martin Häusler gewannen als Doppel eins sogar einen Satz, waren am Ende aber chancenlos. Dafür aber siegten Esat Alaz und Egidio Brigante recht souverän.

Auch im Einzel war die Leistung des ETV recht ordentlich. Im oberen Paarkreuz war es für Picken gegen den früheren Regionalligaspieler Christian Grund und den an Nummer zwei aufgerückten Esat Alaz gegen Lüke wieder einmal schwer - beide Partien gingen 0:3 verloren. "Doch ab der Mitte konnten wir gut mithalten", lobte Picken. Brigante verlor 2:3 gegen Alexander Döweling, für Winkelnkemper war beim 1:3 und zwei knappen Satzverlusten ein Sieg nicht völlig außer Reichweite. Unten gewann Twardygrosz sehr deutlich 3:0 gegen Mattias Ernst, Ersatzmann aus der dritten Mannschaft der Kölner, der mit Twardygrosz' Material nicht viel anfangen konnte. ETV-Tischtennis-Abteilungsleiter Martin Häusler stand als Ersatzmann erwartungsgemäß auf verlorenen Posten, steigerte sich aber in jedem Satz und kann jetzt auch einen NRW-Liga-Einsatz in seine Tischtennis-Vita aufnehmen. In den letzten Spielen Nummer eins gegen eins und zwei gegen zwei holte lediglich Picken noch einen Satz.

"Nach durchaus vielversprechendem Start in die Saison mit den beiden Unentschieden gegen Niederkassel und Oberdrees waren die Spiele ab Mitte Oktober alle recht deutlich und sicher auch etwas ernüchternd", lautet die Hinrundenbilanz des Teamkapitäns, "wir hoffen, in der Winterpause ein wenig Motivation für die Rückrunde aufbauen zu können, um dann wieder etwas konkurrenzfähiger zu sein."

Quelle: RP
 
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