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Handball
ETV hofft auf Wiedergutmachung

Kreis. Handball: Nach Pokalaus hat die Liga für die Erkelenzer jetzt oberste Priorität. Von Anke Backhaus

HEINSBERG Natürlich hielt sich die Laune des Trainers in Grenzen: "Prinzipiell hätten wir das Pokalspiel beim Rheydter SV gewinnen können und vielleicht sogar auch müssen", sagt Gerd Werth, Trainer von Landesligist TV Erkelenz. Können, müssen - eigentlich egal, denn Fakt ist, dass der ETV beim Bezirksligisten RSV mit 23:28 verloren hatte. Damit ist im Kreispokal des Handballkreises Mönchengladbach auch schon Feierabend für den ETV.

Die Erkelenzer spielten über weite Strecken lustlos und zeigten sich wenig kampfbereit. Gerd Werth hatte allerdings auch mal wieder mit dem klassischen ETV-Problem zu kämpfen, denn das Personal war von der Bestbesetzung erneut meilenweit entfernt. Für den Rückraum und Kreis gab es nur drei Stammspieler. Was da nur blieb, war die Erkenntnis, im Pokal bei den Rheydtern nicht allzu viel zu riskieren, vor allem mit Blick auf Verletzungen, die sich die Mannschaft definitiv nicht leisten kann. "Um es also klar auf den Punkt zu bringen: Absolute Priorität genießt die Liga", erklärt Werth. Am heutigen Samstag tritt der ETV, Nummer sieben der Landesliga, beim ASV Süchteln (13.) an. Gerd Werth: "In Süchteln muss die Einstellung eine ganz andere sein."

Beweisen muss sich auch Bezirksligist ASV Rurtal Hückelhoven. Mit Blick auf das bisherige Saisongeschehen, könnte man aus Rurtaler Sicht zweifellos antworten: "Läuft!" Mit Platz drei kann die Mannschaft von Trainer Norbert Borgmann ganz gut leben, muss aber morgen zu Welfia Mönchengladbach. Die Welfen dürfen nie unterschätzt werden, zählen zu den besseren Adressen des Kreisoberhauses. Daher werden die Rurtaler gefordert sein, um die nächsten wertvollen Punkte einzufahren. Auf Punkte hofft auch der HSV Wegberg, der morgen bei der HSG DJK TuS Wickrath spielt.

Zu einem spannenden Lokalderby kommt es in der Frauen-Bezirksliga. Der noch sieglose TV Erkelenz empfängt den noch ungeschlagenen ASV Rurtal Hückelhoven. Doch das steht eben nur auf dem Papier. Im Pokal haben sich die Erkelenzerinnen ganz gut verkauft, scheinen sich nun besser eingespielt zu haben.

Quelle: RP
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