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Tischtennis
ETV in Rückrunde weiter ungeschlagen

Erkelenz. Tischtennis: Der Verbandsligist aus Erkelenz fährt den sechsten Sieg in Folge ein und ist jetzt Zweiter. Von Helmuth Weidenhaupt

Selbst eingefleischte Fans der Tischtennisspieler des TV Erkelenz konnten ihren Augen und Ohren kaum trauen: Der Höhenflug der Verbandsliga-Crew geht unvermindert weiter. Nach dem sechsten Sieg im sechsten Spiel im Jahre 2017 stehen die Erkelenzer auf Tabellenrang zwei.

Sogar Angstgegner DJK Tischtennisfreunde Kreuzau, gegen die in den letzten drei Jahren kein Punktgewinn mehr gelang, konnte die Erkelenzer Erfolgsserie nicht stoppen, sondern wurde mit einer 3:9-Packung abserviert und nach Hause geschickt. Und das, obwohl das Team aus dem Dürener Umland exakt in der Aufstellung antrat, das im Hinspiel noch mit 9:7 erfolgreich war. Erkelenz hingegen musste Egidio Brigante, einen seiner zuverlässigsten Punktesammler, durch Simon Häusler aus der zweiten Garnitur ersetzen.

Der Doppelstart verlief eigentlich programmgemäß: Das Duo Hochhausen/Winkelnkemper kämpfte die Akan-Familie - Vater Volkan und Sohn Nasim - im fünften Satz glücklich mit 11:9 nieder. Picken/U. Alaz hatten gegen die Kreuzauer Topformation Fischer/Cornelius bei der 1:3-Niederlage erwartungsgemäß keine echte Siegchance, was aber E. Alaz/Häusler mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen Bozkurt/Soner wettmachen konnten.

Im Spitzeneinzel musste sich Frank Picken gegen Martin Cornelius trotz einer 2:0-Satzführung in fünf Sätzen geschlagen geben. Dafür überraschte Altmeister Andreas Hochhausen mit einem hart erkämpften 3:2 gegen Dandy Fischer. Oliver Winkelnkemper (3:0 gegen Bozkurt), Esat Alaz (3:2 gegen Volkan Akar) und Ufuk Alaz (3:1 gegen Nasim Akar) brachten ihre Farben vorentscheidend mit 6:2-Führung, ehe Ersatzmann Simon Häusler mit einer 1:3-Niederlage gegen Andreas Kuck den ersten Durchgang abschloss. Der Rest ging dann überraschend glatt: Frank Picken (3:1 gegen Fischer), Andy Hochhausen (3:2 gegen Cornelius) und Oliver Winkelnkemper (3:1 gegen V. Akar) machten den Sack gegen die verdutzten Gäste zum 9:3-Endstand zu.

Etwas Glück war freilich auch dabei, denn von fünf Matsches, die in die Entscheidung gingen, gewann Erkelenz vier und das Ballverhältnis von 509:498 drückt auch nicht gerade eine erdrückende Erkelenzer Überlegenheit aus. Wie dem auch sei, die Picken-Truppe muss sich allmählich auf die Aufstiegsrelegation einstellen, an der sie nur noch vom 1. FC Köln III, bei dem man am kommenden Wochenende zu Gast ist, gehindert werden kann.

Quelle: RP
 
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