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Tischtennis
ETV liebäugelt mit erstem Saisonsieg

Tischtennis: ETV liebäugelt mit erstem Saisonsieg
Viermal kam Egidio Brigante in der Rückrunde beim TV Erkelenz im Einzel schon zum Einsatz. Dabei sicherte er sich an Position vier immerhin schon einen Sieg. In der Hinrunde hatte er eine positive 8:5-Bilanz. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Tischtennis: Im Hinspiel gegen TuRa Oberdrees reichte es zu einem Unentschieden, nun hoffen die Erkelenzer auf mehr. Von Marc Wahnemühl

Noch sieben Spieltage, dann ist das Abenteuer NRW-Liga für den TV Erkelenz beendet. Es sei denn, die Erkelenzer könnten das Ruder noch herumreißen, die sieben Punkte aufholen, die den derzeitigen Abstand zum Relegationsplatz markieren. Dort steht im Augenblick der TuRa Oberdrees, bei dem Erkelenz morgen ab 18 Uhr antreten muss. Noch hat der ETV kein Spiel gewonnen, doch gegen Oberdrees gelang eines der beiden Unentschieden. Und Oberdrees hat auch noch keine seiner Rückrundenpartien gewonnen. Es lohnt sich also, der einzigen heimischen Mannschaft in der sechsthöchsten Liga in NRW die Daumen zu drücken, dass sie nicht sang- und klanglos absteigen muss.

Von Abstiegssorgen völlig verschont ist die ETV-Reserve, die in der Bezirksliga auf dem zweiten Platz rangiert. Allerdings lauern auf den Plätzen drei bis fünf drei punktgleiche Mannschaft mit nur einem Zähler weniger. Vielleicht bringt ja das Spiel heute Abend ab 19.30 Uhr bei der Reserve des TTC Dormagen weitere Punkte aufs ETV-Konto. Das Hinspiel ging mit 9:6 knapp an die Erkelenzer. Wenn die Truppe um Spitzenspieler Arndt Tulke komplett antreten kann, sollte ein Sieg drin sein. Doch dass der ETV II selten komplett ist, zeigt folgende Ministatistik: In dieser Saison sind bereits zehn Spieler aus unteren Mannschaften als Ersatzspieler zum Einsatz gekommen.

"Wir sind komplett", sagt Torsten Königs, Mannschaftsführer der TTF Füchse Myhl, "wir hoffen, dass wir uns mit einem Sieg morgen ab 18.30 Uhr gegen Elsen II von unten absetzen können." Zwar ist Myhl derzeit Vierter seiner Staffel in der Bezirksklasse, doch tatsächlich liegen zwischen dem zweiten Rang und dem Relegationsplatz zum Nichtabstieg gerade einmal sechs Punkte. Das Hinspiel in Elsen haben die Füchse 9:5 gewonnen.

Genau dort hat der TTC Baal unter der Woche sein Nachholspiel mit 7:9 verloren. "Unterirdisch", nannte Kapitän Sascha Rudolph den Auftritt seiner Mannschaft, "ich denke, dass wir am Wochenende gegen Kelzenberg II mit neuem Elan an die Aufgabe herangehen." Trotz des 9:1 im Hinspiel werde die Partie kein Selbstläufer, glaubt Rudolph: "Kelzenberg ist durch einige Umstellungen im Vergleich zur Vorrunde besser aufgestellt. Trotzdem bleibt Baal der klare Favorit im Spiel ab 18.30 Uhr gegen den Tabellenzehnten.

Favorit ist auch der TTC Arsbeck im Spiel gegen das Tabellenschlusslicht TuS Jahn Mönchengladbach. Das Hinspiel hat Arsbeck 9:5 gewonnen, wobei die Partie sehr umkämpft war: Es gab sechs Spiele mit fünf Sätzen, davon gewann Arsbeck fünf. Los geht es um 18.30 Uhr.

Kipshoven muss morgen ab 18.30 Uhr zum Tabellenführer Borussia Mönchengladbach II. Wenn Kipshoven den Schwung der Rückrunde weiter so nutzen kann wie bisher, dann sollte diese Partie noch enger werden als die 6:9-Niederlage der Hinrunde, glaubt Gunnar Bochmann: "Wir können komplett antreten und sehen uns in der Lage, gegen den Ersten zu punkten."

In der Damen-Bezirksliga bekommen die Ratheimerinnen morgen ab 18.30 Uhr Besuch aus Schiefbahn. Der TTC Schiefbahn stehen in der Tabellenmitte auf Platz fünf, haben 11:11 Punkte, fünf Siege, fünf Niederlagen und ein Unentschieden vorzuweisen. Im Hinspiel ging Hückelhoven-Ratheim mit 3:8 unter. Das soll nun anders werden: "Schiefbahn ist zwar eine Mannschaft, die uns vom Spielerischen nicht besonders gut liegt. Aber wir können ganz locker spielen, da es bei uns um nichts mehr geht. Zu Hause sind immer ein paar Punkte möglich, das hat man ja gegen Viersen gesehen", freut sich Sabine Stupning auf die Begegnung.

Zeitgleich spielt die Zweite Mannschaft des TV Hückelhoven-Ratheim in der Damen-Bezirksklasse in der Dreifachhalle Ratheim gegen Langenfeld. Große Chance, an eigenen Tischen gegen den Tabellenzweiten zu punkten, kann sich das Team um Kerstin Werner nicht ausrechnen, auch wenn das Hinspiel mit 4:6 nur knapp verloren ging.

Quelle: RP
 
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