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Tischtennis
ETV macht nächsten Schritt zum Ligaverbleib

Erkelenz. Tischtennis: Mit einer überzeugenden Leistung kämpfen die Erkelenzer den TuRa Oberdrees II nieder. Von Helmuth Weidenhaupt

War das schon der Klassenerhalt in der Verbandsliga? Mit einer spielerisch und kämpferisch überzeugenden Leistung gewann der TV Erkelenz das Heimspiel gegen den Tabellensechsten TuRa Oberdrees II mit 9:4 und sicherte sich so zwei überaus wichtige Zähler im Endspurt um den Klassenerhalt. Vier Punkte Abstand auf den Relegationsplatz sind bei noch drei ausstehenden Spieltagen schon ein beruhigendes Polster, zumal Konkurrent TTC indeland Jülich III auch das deutlich schlechtere Spielverhältnis, das bei Punktgleichheit entscheidet, aufweist.

Das Match gegen Oberdrees begann planmäßig: Beide Einser-Doppel gewannen ihre Partien mit 3:0. Ein erster Bigpoint gelang dem ETV im dritten Doppel, das Asat/Brigante gegen Begri/Emmert nach 1:2-Satzrückstand noch im Entscheidungssatz umbogen. Im Spitzenpaarkreuz dominierte der junge Omiros Grigoreas mit klaren Erfolgen gegen Andreas Hochhausen (3:1) und Frank Picken (3:0). Dieses Manko glichen die Erkelenzer Topleute aber mit ebenso klaren Siegen gegen Christian Schorn aus. Das Erkelenzer Sahnestück war diesmal das mittlere Drittel: Oliver Winkelnkemper kämpfte seine Kontrahenten Robert Begri und Marcel Büttner jeweils im Entscheidungssatz nieder. Kaum leichter tat sich Esat Alaz, der ebenfalls seine Spiele knapp gewann. Für den Rest sorgte Egidio Brigante mit einem 3:1-Erfolg gegen Benjamin Wasiljew.

Völlig von der Rolle war dagegen die Erkelenzer Landesliga-Truppe. Gegen die DJK Kreuzau II, die man noch im Hinspiel überraschend mit 9:7 bezwungen hatte, fing man sich diesmal eine deftige 1:9-Schlappe ein. Beide Teams liefen praktisch in Bestbesetzung auf. Das 1:2-Doppelergebnis - für die Gäste punkteten Tulke/Funke - ließ noch ein Match auf Augenhöhe erwarten. Doch nach der unglücklichen 2:3-Pleite von Arnd Tulke im Spitzenspiel gegen Nasim Akar riss bei den Erka-Städtern komplett der Faden. Kreuzau gewann alle folgenden Partien klar, was sich auch im 27:9-Satzverhältnis deutlich niederschlug. Erkelenz muss also weiter zittern, ist aber in bester Gesellschaft: denn Baesweiler und Arnoldsweiler sind punktgleich, Brand II und Eilendorf haben nur einen Zähler mehr auf dem Konto.

Quelle: RP
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