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Tischtennis
ETV mit Paukenschlag, sonst herrscht Tristesse in den Ligen

Erkelenzer Land. Tischtennis: Im vorgezogenen Verbandsliga-Spiel siegt der TV Erkelenz mit 9:2 gegen den 1. FC Köln III. Wenig erfreulich ist die Lage in der Bezirksliga. Von Helmuth Weidenhaupt

Mit einem echten Paukenschlag eröffnete die Verbandsliga-Mannschaft des TV 1860 Erkelenz das für das kommende Wochenende terminierte Meisterschaftsfinale. In der vorgezogenen Partie beim Tabellendritten 1. FC Köln III, der in der Saison lange Zeit als heißer Titelanwärter gehandelt worden war, landeten die Erkastädter einen glanzvollen 9:2-Sieg. Schon der Auftakt des Spiels war sensationell.

Die neu formierten Doppel Hochhausen/Winkelnkemper (3:1 gegen Becker/von Norsinski), Alaz/Brigante (3:1 gegen Redemann(Nguyen) und Picken/Twardygrosz (3:2 gegen Polonskij/Wilmes) brachten ihr Erkelenzer Team mit 3:0 in Führung. Auch in den Einzeln wuchs der TV Erkelenz weit über sich hinaus. Nur Spitzenmann Frank Picken (2:3 gegen Polonskij) und Esat Alaz (2:3 gegen Marius Becker) hatten bei ihren Fünfsatzniederlagen ein wenig Pech. Mit 31:17-Sätzen wurde der 9:2-Sieg sicher nach Hause gebracht.

Wenig Erfreuliches gibt es unterdessen aus der Bezirksliga zu berichten. Nach der Baaler 7:9-Heimpleite gegen den punktgleichen Leidensgefährten TTC Waldniel II spricht vieles dafür, dass neben den Kipshovener Blau-Weißen auch die Kroyer-Sechs am Ende die Liga verlassen muss. Bongartz/Kremer (3:1 gegen Mesken/Möller) und Gantevoort/Koltermann (3:1 gegen Heyer/Jöbkes) brachten die Einheimischen in den Doppeln mit 2:1 in Front.

Doch dann folgte eine schwarze Serie mit fünf Einzelniederlagen in Folge. Erst Sascha Rudolph ließ mit seinem Sieg gegen Simon Möller bei den Fans wieder ein wenig Hoffnung aufkommen. Im zweiten Durchgang brachten Marco Gantevoort, Manfred Bongartz, Manfred Koltermann und Sascha Rudolph ihre Mannschaft noch einmal auf 7:8 heran, doch im abschließenden Duell der beiderseitigen Spitzendoppel mussten sich Bongartz/Kremer nach einem spannenden Kampf ihren Kontrahenten Jonas/Spönemann im fünften Satz mit 8:11 geschlagen geben.

Mit zwei beachtlichen Remis-Partien verabschiedete sich TTC BW Kipshoven aus der Liga. Gegen den Tabellenfünften Borussia Mönchengladbach blieb das Duo Opszalski/Nolten ungeschlagen. Beim unerwarteten 8:8 gegen den stark ersatzgeschwächten Titelgewinner TTC BW Grevenbroich II wurden sogar alle vier Doppel gewonnen. Außerdem blieb Tim Nolten im Einzel ohne Niederlage.

Das war es wohl mit der Bezirksklassenzugehörigkeit des TTV Hilfarth. Im Abstiegsduell der Liga beim SC DJK Mülhausen II gab es für die Esser-Crew eine unglückliche 9:6-Niederlage. Vier der fünf Spiele, die über die volle best-of-five Distanz gingen, wurden in der Verlängerung des Entscheidungssatzes verloren. Dazu gelang im oberen Paarkreuz kein einziger Zähler, was letztlich die Entscheidung brachte.

Beim 8:8 der dritten Mannschaft des TV 1860 Erkelenz gegen Meister ASV Süchteln III gingen beide Mannschaften ersatzgeschwächt ins Rennen. Bei den Erkelenzern zeichneten sich die Topakteure Ernst-Willi Jennessen und Simon Häusler mit je zwei Siegen aus. Robert Cherek und Christian Jennessen brachten es in der Mitte auf eine 1:1-Bilanz. Bei den Ersatzleuten Kevin Jarvis und Fabian Camps war im unteren Paarkreuz dagegen "tote Hose". - Mit 9:0 bei 27:3-Sätzen fertigte TTC Arsbeck ein total derangiertes Team des TTC Waldniel III, das ohne einen etatmäßigen Stammakteur angereist war, in Rekordzeit ab.

Nichts Neues bei den Bezirksliga-Damen des TV Hückelhoven-Ratheim. Beim Tabellenvierten TS Krefeld machten Ute Thönnißen, Kerstin Werner und das Duo Stupning/Thönnißen die Gegenzähler zum 8:3. Nun heißt es, demnächst in der Bezirksklasse einen Neuanfang zu starten.

Quelle: RP
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