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Tischtennis
ETV mit unglücklichem Hinrundenausklang

Erkelenz. Tischtennis: Gegen den Tabellendritten 1. FC Köln verpassen die Erkelenzer ein Unentschieden. Von Helmuth Weidenhaupt

Unglücklich verlief der 7:9-Hinrunden-Ausklang für die Verbandsliga-Truppe des TV Erkelenz: Der 1. FC Köln III, einer der ganz Großen der Liga, reiste mit dreifachem Ersatz aus der Vierten an, so dass sich der ETV durchaus eine Chance ausrechnen konnte. Und zunächst lief auch alles im Sinne der Erka-Städter: Picken/Winkelnkemper gewannen ihr Doppel ebenso wie Alaz/Brigante, während Hochhausen/Twardygrosz gegen Kölns Spitzendoppel ohne Chance war. Die kalte Dusche folgte auf dem Fuße, als die Top-Akteure Frank Picken und Andreas Hochhausen überhaupt nicht in die Gänge kamen und in ihren Einzeln den Kürzeren zogen. Ausgeglichen ging es in der Mitte zu, wo Oliver Winkelnkemper und Esat Alaz es jeweils auf eine 1:1-Bilanz brachten. Unten glänzte Egidio Brigante mit zwei Erfolgen, während Dirk Twardygrosz einmal punktete. Die Chance auf ein 8:8-Remis vergaben Picken/Winkelnkemper mit einer 1:3-Niederlage im Schlussdopppel.

Die große Chance, sich deutlich aus der Gefahrenzone der Landesliga abzusetzen, vergab die Zweite des TV Erkelenz durch eine 6:9-Heimniederlage gegen Tabellenschlusslicht TV Arnoldsweiler. Zwar mussten die Erka-Städter mit Markus Halcour eine Stammkraft ersetzen, aber auch die Gäste waren mit einem Ersatzmann angereist. Schon in den Eröffnungsdoppeln lief es nicht wie erhofft für den ETV. Zwar entschieden Brigante/Funke ihr Match sicher mit 3:0 für sich, aber sowohl Tulke/Kritzler als auch Häusler/Jennessen verloren. Im Einzel überzeugte Brigante mit zwei Siegen am Spitzenbrett, aber sein Pendant Arnd Tulke musste seine Partien jeweils nach 2:0-Satzführung noch abgeben. Im mittleren Paarkreuz gab es nur einen Zähler, den Jan-Kristian Kritzler erkämpfte. Da reichten zwei Siege von Benedikt Funke nicht, um das drohende Fiasko noch abzuwenden, zumal Ersatzmann Christian Jennessen gänzlich ohne Erfolgserlebnis blieb. Für Erkelenz bedeutet die Niederlage, dass man wieder mittendrin ist im Schwarze-Peter-Spiel um den einzigen Direktabstiegsplatz, wobei man sich allerdings dieses Schicksal mit sechs weiteren Leidensgenossen mit gleicher oder ähnlicher Punktzahl teilt. Spannung ist also für die Rückrunde garantiert.

Quelle: RP
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