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ETV: zumindest zu Hause relativ sicher

Handball: ETV: zumindest zu Hause relativ sicher
Immer für Tore gut: Der Erkelenzer Frank Meyer (Nr. 3) fliegt einem Treffer entgegen. Im März gelang dem TV Erkelenz gegen den SV Straelen ein Heimsieg. FOTO: NIPKO (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Handball: Landesligist TV Erkelenz empfängt morgen Schlusslicht SV Straelen. Der ASV Rurtal freut sich auf das Spitzenspiel. Von Anke Backhaus

Auf jeden Fall muss die Einstellung her, die die Mannschaft auch am ersten Spieltag herausgekehrt hat. Vorige Woche war das nämlich nichts, was der TV Erkelenz auswärts bei der DJK Germania Oppum auf die Beine gestellt hat - oder wohl eher nicht. Jedenfalls war ETV-Trainer Gerd Werth mit dem zweiten Landesliga-Spieltag nicht zufrieden. Morgen steht Spieltag drei auf dem Plan, in Erkelenz zu Gast ist Schlusslicht SV Straelen. Logisch, dass Straelen nach dem verkorksten Saisonstart alles daran setzen wird, um beim TV Erkelenz die ersten Punkte zu holen. Dennoch sind die Erkelenzer im Vorteil, da die Mannschaft zumindest zu Hause relativ sicher weiß, wie ein Spiel gewonnen wird. Werth erwartet jedenfalls einen anderen Auftritt seiner Mannschaft als bei Germania Oppum.

Zugute halten muss man den Erkelenzern, dass sie längst nicht in Topbesetzung spielen kann, da wegen Verletzung und/oder Krankheit noch eine ganze Reihe guter Spieler nicht einsatzfähig sind. Gerd Werth hofft allerdings, schon morgen mehr Personal an Bord zu haben als noch letzte Woche.

Von derlei Gedanken ist Werths Trainerkollege Norbert Borgmann meilenweit entfernt. Statt dessen wird sich Borgmann viel mehr darüber freuen, schon am dritten Spieltag an einem Spitzenspiel der Bezirksliga beteiligt zu sein. Borgmanns Mannschaft, der ASV Rurtal Hückelhoven, empfängt zu Hause in der heimischen Halle an der Hilfarther Callstraße den Rheydter SV, der ähnlich gut wie die Rurtaler in die neue Saison gestartet ist. Zu erwarten ist ein Kampf um die Spitzenplätze. Rurtal, bekanntermaßen erklärter Aspirant in Sachen Aufstieg in die Landesliga, wird den Rheydtern sicher einen entsprechenden Empfang bereiten. Rheydt dürfte mit einem erheblichen Maß an Interesse verfolgt haben, dass die Rurtaler den seit Jahren angekündigten Sprung wohl ganz offensichtlich vollzogen haben.

Auf den Sprung der kleineren Art wartet noch der HSV Wegberg. Der Aufsteiger merkt, dass im Kreisoberhaus ein ganz anderer Wind weht. Wegbergs Trainer Steffen Heinke sieht zwar gute Ansätze seiner Mannschaft, doch diese müssen eben über die ganze Spielzeit durchgehalten werden. Das Potenzial ist bei den Wegbergern jedenfalls vorhanden.

Auch noch ohne Punkte sind die Landesliga-Frauen des TuS Oberbruch. Bei der Reserve des TV Lobberich ist Zählbares drin. Für Oberbruch geht es in dieser Saison und nach dem Aufstieg um den reinen Klassenerhalt.

Quelle: RP
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