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Volleyball
EVV glänzt erneut als Ausrichter einer Meisterschaft

Erkelenz. Volleyball: U 12-Teams finden in der Erka-Halle bei den Westdeutschen Meisterschaften beste Bedingungen vor.

Helmut Weissenbach ist ein ausgewiesener Kenner der Volleyballszene: Erst als Spieler, dann als Trainer und jetzt als Funktionär bei der TSG Solingen hat er einen Großteil seines Lebens dem Volleyball gewidmet. Kein Wunder also, dass er diese Begeisterung auch an seinen Sohn weitergegeben hat - und mit dem war Weissenbach am Samstag bei den Westdeutschen Meisterschaften der U 12 in der Erka-Halle zu Gast. Und obwohl der 46-Jährige ein Kenner ist, war er überrascht: "Ich wusste vorher gar nicht, dass es in dieser Altersklasse schon Meisterschaften gibt." Gewundert haben dürften sich auch viele der Zuschauer, die mit dem Volleyball nicht ganz so vertraut sind wie Weissenbach. Denn gespielt wird bei der U 12 nur zwei gegen zwei, zudem gibt es eine Menge Sonderregeln, die das Spiel für die kleinen Cracks vereinfachen soll.

Und so gab es viele spannende und hochklassige Ballwechsel zu sehen - vor allem auch im Finale, in dem sich zwei Volleyball-Schwergewichte im Herrenbereich gegenüberstanden. Am Ende setzte sich der Nachwuchs des Zweitligisten VV Humann Essen gegen den Dürener TV, dessen Herren in der Bundesliga spielen, mit 2:0 durch. Auf dem dritten Rang landete VoR Paderborn, der im Spiel um Platz drei gegen die SG Aachen mit 2:0 gewann. Der Nachwuchs des EVV musste sich am Ende zwar ohne Satzgewinn mit dem letzten Platz zufrieden geben, die Erkelenzer glänzten allerdings mal wieder durch ihre hervorragenden Gastgeber-Qualitäten. Mit Eröffnungsfeiern und großer Siegerehrung sorgte der EVV dafür, dass die Westdeutsche Meisterschaft bei den kleinen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben dürfte - unabhängig vom Abschneiden des eigenen Teams.

(HGi)
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