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Volleyball
EVV scheitert eher an sich als am Gegner aus Köln

Erkelenz. Volleyball: Zum ersten Mal in dieser Saison bleiben die Verbandsliga-Mädels des Erkelenzer VV ohne Punkte.

In einer Sache waren sich EVV-Trainer Bogdan Chudzik und seine Mannschaftsführerin Kornelia Rambo einig: "Das ist reine Kopfsache", erklärte das Duo nach der 0:3-Niederlage (20:25, 23:25, 23:25) im Spitzenspiel der Volleyball-Verbandsliga. Denn nach eigenem Ermessen, scheiterte der Tabellenführer aus der Erka-Stadt eher an sich selbst als am Gegner KT Köln, der sich durch den Sieg auf den zweiten Tabellenplatz vorgearbeitet hat und damit nun der ärgste Verfolger des jungen Erkelenzer Teams ist. "Zugegeben, KT ist eine abwehrstarke Mannschaft, aber mit etwas mehr Kampfgeist hätte das Ergebnis auch anders aussehen können", sagte Margrit Krohn, stellvertretende Vorsitzende des EVV.

Den Kampfgeist entdeckten die Erkelenzerinnen allerdings erst, als es bereits zu spät war. Im dritten Durchgang lag man schon mit 0:2 in den Sätzen und 10:16 zurück, ehe doch noch ein bisschen Leben in die Mannschaft kam. Bis dahin hatte das Feuer gefehlt, die Aktionen wirkten verhalten und die Abwehr schwächelte fast durchgängig. "Zudem konnten wir uns dieses Mal nicht auf unsere Aufschlagstärke verlassen", resümierte Rambo, "jetzt gilt es, den Kopf freizubekommen und die gute Laune wiederzufinden." Dafür werden sich die Mädels unter der Woche neben den Trainingseinheiten zum Gespräch treffen.

(HGi)
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