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Radsport
Ex-Milram-Profi tritt auf dem Grenzlandring in die Pedale

Wegberg. Radsport: Am Sonntag richtet die Radsportabteilung des SC Wegberg zum 10. Mal das Grenzlandrennen aus - mit prominentem Gast. Von Hendrike Gierth

Eigentlich hätte die Radsportabteilung des SC Wegberg in diesem Jahr gleich zwei Anlässe zum Feiern: Zum einen wird sie 25 Jahre alt, zum anderen wird am Sonntag zum zehnten Mal das Grenzlandrennen gestartet. Doch große Feierlichkeiten sind nicht geplant - vielmehr hält man an Altbewährtem fest. "Trotz des runden Geburtstages haben wir uns nix besonderes einfallen lassen", sagt Organisator Dieter Lausberg.

Einen kleinen Grund zum Jubeln hatte Lausberg dann aber beim Blick auf die Startlisten doch, denn dort taucht ein ganz prominenter Name auf. Für das Hauptrennen, das am Sonntag um 11.55 Uhr auf dem Siemensweg gestartet wird, hat der Ex-Profi Dominik Roels gemeldet. Der 29 Jahre alte gebürtige Kölner fuhr von 2008 bis 2010 im deutschen Profi-Radsportteam Milram gemeinsam mit deutschen Radsportgrößen wie Fabian Wegmann, Gerald Ciolek und Linus Gerdemann. Bei der Vuelta, der Spanien-Rundfahrt, belegte Roels im Jahr 2009 in der Gesamtwertung den 83. Platz, konnte sich aber bei einer Tageswertung Rang drei sichern. Kurz vor Auflösung des Teams (2010) und dem Ende seiner Karriere als Radprofi fuhr der Kölner noch den Giro d'Italia. "Das ist mit Abstand der prominenteste Fahrer, den wir bisher zu Gast hatten", freut sich Lausberg.

Insgesamt sind für das Hauptrennen bisher 80 Anmeldungen eingegangen, "wir hoffen aber, dass wir bei günstiger Wetterprognose wieder die 100-Fahrer-Marke knacken", sagt der Organisator. Und somit dürfte auf dem 2,2 Kilometer langen Rundkurs vom Siemensweg über die Industriestraße, den Grenzlandring, Bahnhofstraße, Große Riet zurück zum Siemensweg nicht nur ordentlich viel los sein, sondern auch hochklassiger Radsport geboten werden.

Moderiert wird die Veranstaltung in Wegberg mit ihren insgesamt vier Rennen wie schon im Vorjahr von Andreas Paffrath, der die Zuschauer nicht nur über das Geschehen auf der Strecke auf dem Laufenden halten, sondern sie auch mit wissenswerten Zusatzinformationen füttern wird. "Er ist ein ausgesprochener Kenner der Szene und hat seine Sache im vergangenen Jahr so gut gemacht, dass wir ihn wieder verpflichtet haben", sagt Dieter Lausberg.

Quelle: RP
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