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Lokalsport
Fairste Teams erhalten Weihnachtsgeld

Lokalsport: Fairste Teams erhalten Weihnachtsgeld
Fußballkreis-Vorsitzender Eduard Meinzer (l.) und Josef Füßer (2.vl., KSK) überreichten die Fair-Play-Cup-Preise. FOTO: JÜRGEN LAASER
Kreis Heinsberg. Fußball: Fußballkreis Heinsberg ehrt Gewinner des Fair-Play-Cups und vergibt Jugendförderpreis. Von Hendrike Gierth

Fairness zahlt sich aus - dieser Slogan ist oft nur ein leeres Lippenbekenntnis, wenn es im Sport um Titel, Pokale und Meisterschaften geht. "Ich bin selbst als Spieler, Trainer und Vater ab und an auf das Glatteis der Unfairness geraten, denn manchmal überlagern die Emotionen die Fairness", sagt Josef Füßer, Direktor Marketing der Kreissparkasse Heinsberg, "das ist zwar nicht gut, aber es ist menschlich und letztlich geht es darum, das nicht auf die Spitze zu treiben."

Und deshalb sorgen Füßer und die Kreissparkasse Heinsberg (KSK) im wahrsten Sinne des Wortes dafür, dass sich Fairness wirklich auszahlt. Jedes Jahr zeichnen der Fußballkreis Heinsberg und die KSK die fairsten Teams mit Gutscheinen für Sportartikel aus. 700 Euro gab es für die Sieger der einzelnen Ligen, 400 und 250 Euro für die weiteren Platzierten - weitere 1000 Euro bekommt der Gesamtsieger des Fair-Play-Cups der abgelaufenen Saison. So durfte sich der FC Concordia Stahe/Niederbusch gleich über 1700 Euro Weihnachtsgeld freuen, da er zum einen der fairste C-Ligist war und zum anderen seinen Titel als Gesamtsieger verteidigte. "Das ist in der Geschichte des Fair-Play-Cups noch niemandem gelungen", sagte Fußballkreis-Vorsitzender Eduard Meinzer, bevor er den Vertretern des FC Stahe/Niederbusch den Siegerpokal überreichte.

In der A-Liga siegte der SV Kuckum vor dem VfJ Ratheim und dem FC Rhenania Immendorf, in der B-Liga war Viktoria Kleingladbach das fairste Team vor der Reserve von Union Schafhausen und der Zweitvertretung des FC Randerath/Porselen. In der C-Liga kamen hinter Stahe/Niederbusch der SV Merbeck und Viktoria Doveren II auf die Plätze zwei und drei.

Grund zur Freude über verfrühtes Weihnachtsgeld hatten drei weitere Vereine: Der SV Brachelen wurde mit einem Gutschein in Höhe von 1400 Euro für seine Jungendarbeit belohnt, der SV Scherpenseel/Grotenrath erhielt 900 Euro beim Jugendförderpreis und der SV Breberen 700 Euro. Sponsor ist die NEW.

Quelle: RP
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