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Tischtennis
Florian Brunn wird zum Matchwinner

Erkelenz. Tischtennis: Ersatzgeschwächter TV Erkelenz siegt in der Verbandsliga 9:6. Von Helmuth Weidenhaupt

Mit einem glücklichen 9:6-Erfolg gegen Angstgegner TTC indeland Jülich III eröffnete die Verbandsliga-Truppe des TV Erkelenz die Rückserie. Der Sieg war umso wichtiger, als er unter äußerst widrigen Umständen errungen wurde: Egidio Brigante fehlte aus beruflichen Gründen, zudem war Leitwolf Frank Picken so stark erkältet, dass er sich nur das Eröffnungsdoppel zumutete, auf seinen Einsatz im Einzel aber verzichtete. Immerhin konnte der Teamchef an der Seite von Oliver Winkelnkemper durch ein 3:0 gegen Kljajic-Peric/Elbern das Erkelenzer Doppel-Desaster verhindern. Das Oldtimer-Duo Hochhausen/Twardygrosz und die Verlegenheitsformation Alaz/Kritzler mussten dagegen ihren Kontrahenten gratulieren. Herausragender Akteur im oberen Paarkreuz war Andy Hochhausen mit Siegen über den Ex-Hilfarther Roger Albrecht (3:0) und Nachwuchs-Ass Stevan Kljajic-Peric (3:2). Oliver Winkelnkemper blieb dort ohne Erfolgserlebnis. Esat Alaz (2:0) und Dirk Twardygrosz (1:1) sorgten in der Mitte für ein 3:1-Übergewicht der Gastgeber. Unten siegte Jan-Kristian Kritzler gegen Lukas Elbern. Erkelenzer Matchwinner wurde Florian Brunn, die Nummer 5 der zweiten Garnitur, der spontan für den indisponierten Mannschaftskapitän Frank Picken einsprang. Siege gegen Maximilian Gompper (3:1) und Lukas Elbern (3:0) bedeuteten den viel umjubelten 9:6-Endstand. Wie knapp das Ganze war, geht aus dem 32:27-Satzverhältnis und mehr noch aus dem Ballverhältnis hervor. Hier hatten die Jülicher Gäste sogar einen 541:537-Vorteil.

Ein zufriedenstellender Einstand in das neue Punktspieljahr gelang auch der Erkelenzer Zweiten in der Landesliga. Beim TTC Baesweiler, dem man im Hinspiel an eigenen Tischen noch klar mit 4:9 unterlegen war, sprang diesmal ein 8:8-Remis heraus. Beide Teams waren ersatzgeschwächt: Bei Erkelenz fehlten mit Markus Halcour, Benedikt Funke und Florian Brunn gleich drei Leistungsträger. Trotzdem entwickelte sich von Beginn an eine flotte und abwechslungsreiche Partie. Tulke/Kritzler und Häusler/Schmitz brachten ihr Team in den Doppeln mit 2:1 in Front. Im ersten Einzeldurchgang wurden in allen Paarkreuzen die Punkte geteilt. Das Blatt schien sich zu drehen, als im mittleren Paarkreuz Ernst-Willi Jennessen und Stefan Padberg bei einer 6:5-Führung ihrer Mannschaft ihre Matches in den Sand setzten. Doch die Ersatzleute Simon Häusler und Thomas Schmitz betrieben umgehend Schadensbegrenzung und sorgten vor dem Schlussdoppel für ein beruhigendes 8:7. Zum Sieg reichte es jedoch nicht, da Tulke/Kritzler das Finale gegen Keil/Pätsch mit 3:1 verloren.

Quelle: RP
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