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Schwimmen
Freude über Bestleistungen trotz verpasster Quali

Erkelenzer Land. Schwimmen: Bei der Quali für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften landet die SG Erkelenz-Hückelhoven auf Platz 17.

In Recklinghausen fand jetzt ein Qualifikationswettkampf für die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters in Recklinghausen statt. Dabei muss eine Auswahl des Olympischen Programms geschwommen werden. Dabei können die Strecken entweder von einer Frau oder einem Mann absolviert werden. Für jede Strecke werden nach Alter und Geschlecht Punkte vergeben. Insgesamt 31 Teams aus NRW waren am Start und stellten damit einen Rekord auf.

Das kleine junge Team der SG Erkelenz-Hückelhoven war mit zehn Schwimmer angereist. Nach einem tollen Wettkampftag standen 14.719 Punkte und damit der 17. Platz auf dem Konto. Ein Höhepunkt waren die 400 Meter Lagen, bei denen Dennis Eder gegen die Europameisterin Katazyna Baranowska aus Polen antrat, die einen Weltrekord der Masters aufstellte. Da reichte auch die Bestzeit von Eder nicht aus, um sie einzuholen. Er ließ sich davon aber nicht beeindrucken und verbesserte auch noch seine Bestzeiten über 200 (2:26,06) und 100 Schmetterling (1:03,89).

Um das tolle Mannschaftsergebnis zu erreichen, waren auch noch weitere Bestzeiten notwendig. So auch die von Julia Caron bei ihren drei Starts über 50 (0:31,99) und 100 Meter Schmetterling (1:10,65) sowie 100 Meter Lagen (1:16,33) und von Markus Theuer über 400 Meter Freistil (5:12,97). Dazu kommt noch der Vereinsrekord von André Lennartz über 800 Meter Freistil in 9:55,17 Minuten. Franziska Eser, die nach langer Trainingspause in diesem Jahr wieder mit dem Schwimmen angefangen hat, blieb nur knapp über ihren alten Bestzeiten. Ebenso wie Melanie Boscheinen, Harald Hallen, Ute Holt, Anna Jansen, Melanie Lange, die alle einen guten Tag erwischten.

Für Anna Jansen, Julia Caron und Franziska Eser waren es die ersten Masters-DMS. Nur durch diese super Leistungen und dem vom Ute Holt ideal aufgestellten Team war es möglich, neben den Topteams der NRW-Schwimmer einen guten Eindruck zu hinterlassen. Leider reichte der 17. Platz nicht aus, um sich für das Finale in Gelsenkirchen zu qualifizieren.

Quelle: RP
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