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Motorsport
Für Heyer läuft es im Moment richtig gut

Erkelenzer Land. Motorsport: Platz zwei beim 4. VLN-Langstreckenrennen. Jörg Müller kam auf Position fünf ins Ziel. Von Hans Groob

Wer den Wegberger Langstreckenexperten Kenneth Heyer (36) an seiner Seite hat, der fährt erfolgreich: Nach Platz sechs im vom Mann-Filter-Team eingesetzten Zakspeed Mercedes AMG GT3 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, Rang zwei und drei mit Teamchef Peter Schmidt im von Car-Collection gemeldeten Mercedes beim DMV-GTC-Kurzrennen auf dem Grand-Prix-Kurs in der Eifel, lief es jetzt auch beim vierten Lauf der zehnteiligen VLN-Langstreckenserie wieder glänzend: Kenneth Heyer und Sebastian Asch (Ammerbuch) sahen nach 4:11:32,226 Stunden die karierte Zielflagge auf Position zwei.

Losgefahren war der gelb-grüne Mann-Filter-Mercedes AMG GT3 vom dritten Trainingsrang, um dann auf den Silberrang zu steuern. Dabei war wieder einmal pausenlos Fingerspitzengefühl gefordert, denn es herrschte typisches Eifelwetter: Es schüttete über die komplette Distanz wie aus Eimern.

Daran hatte natürlich auch der in der Schweiz wohnende Hückelhovener Jörg Müller zu knabbern. Der Sieger des 3. VLN-Laufes - da halfen im BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport noch Marco Wittmann und Jesse Krohn mit - hätte zu gerne das Double gefahren, doch der diesmal von Walkenhorst Motorsport eingesetzte M6 war extrem nervös zu fahren, hatte wenig Grip, weil die Reifen nicht richtig ans Arbeiten kamen. Für Müller, dem Finnen Krohn und dem Schweden Victor Bouveng, der für Wittmann (war am Norisring bei der DTM erfolgreich) dritter Pilot war, kam es darauf an, bei stumpfen Waffen das Auto ohne abzufliegen ins Ziel zu bringen, was mit Platz fünf schließlich gelang. Jörg Müller, dessen Aufgabe es bei den weiteren VLN-Rennen ist, sich als Mentor um die BMW-Junioren zu kümmern, geizte dann auch nicht mit Lob: "Die jungen Kollegen haben einen richtig guten Job gemacht."

Das war auch die Aufgabe des Dremmeners Alex Lambertz und des Hüttenfelders Marc Ehret im Walkenhorst BMW M235 i Racing Cup, die im 150er Feld von P 78 gestartet waren und ebenfalls mit Aquaplaning zu kämpfen hatten. Im unaufgeregten Rennen ging schließlich der Fight um Klassenrang vier verloren, weil das Auto zwei Kilometer vor dem Ziel wegen technischer Probleme liegenblieb.

Quelle: RP
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