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Motorsport
Geschickte Reifenwahl spülte Niestrath/Schlüter auf Rang drei

Wegberg. Motorsport: Wegberger Team landet auf dem Podest. Von Hans Groob

Es sieht ganz danach aus, als würde das Wegberger Team Romeoracing auch in der Saison die weiter expandierenden Historic-Rennserien ordentlich aufmischen. Im badischen Motodrom von Hockenheim betreute Markus Niestrath immerhin sechs Rennfahrzeuge, vier in der Historischen Tourenwagen-Trophy und zwei im Langstrecken-Cup. Zudem hatte er sogar noch Zeit, selbst ins Steuer zu greifen.

Dabei war höchste Konzentration gefordert, sorgte unbeständiges Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen doch für erschwerte Bedingungen an beiden Renntagen und im Qualifikationstraining, nach dem Markus Niestrath feststellte: "Wir hatten keinen Ausrutscher im Team. Das war harte Arbeit, denn es ist nicht einfach, einen Tourenwagen aus den 70ern auf nassem Asphalt am Limit zu bewegen."

Von Platz 13 (gesamt) und Rang sieben in der Tourenwagenklasse bis 2000 ccm arbeiteten sich Markus Niestrath und sein Teamkollege Ralph Schlüter kontinuierlich nach vorne, wurden schließlich nach 62 Runden und 2:31:23,711 Stunden hinter zwei BMW 2002 auf Treppchenrang drei abgewunken. Seine stärkste Performance hatte der gelbe Alfa Romeo GT-Am mit der Startnummer 170 dank geschickter Reifenwahl und einer ehrgeizigen Aufholjagd durch Ralph Schlüter, der Platz um Platz gutmachte.

Den nächsten Einsatz hat Romeoracing schon am Wochenende bei der Zandvoort-Trophy auf dem niederländischen Grandprix-Kurs in den Dünen des bekannten Badeortes.

Quelle: RP
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