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Triathlon
Hitze in Roth fordert ihren Tribut

Triathlon: Hitze in Roth fordert ihren Tribut
Die Triathleten Jörg und Daphne Schuhmachers. FOTO: JL (ARCHIV)
Wegberg. Triathlon: Jörg Schuhmachers wird 21., seine Frau Daphne gibt vor dem Laufen auf.

Mit Blick auf die Wetterprognosen war es Jörg und Daphne Schuhmachers schon im Vorfeld klar gewesen: Der Start beim Langdistanztriathlon in Roth wird eine ganz besondere Herausforderung - und das Ehepaar aus Rath-Anhoven sollte recht behalten. Während Jörg Schuhmachers nach 9:31:47 Stunden als 21. der Altersklasse M 40 das Ziel erreichte, musste seine Frau Daphne das Rennen nach dem Radfahren aufgeben. "Das ist super bitter und ich bin total enttäuscht", sagte die Triathletin, "aber im Nachhinein war es die richtige Entscheidung." Beim Schwimmen hatte Daphne Schuhmachers einige kräftige Schlucke Kanalwasser geschluckt, was dazu führte, dass sie beim Radfahren Magenprobleme bekam. "Ich habe mich von Anfang an nicht gut gefühlt, konnte kaum Nahrung und Flüssigkeit aufnehmen", erzählt die 44-Jährige. In der Wechselzone zum Laufen entschied sich die Rath-Anhovenerin dann, das Rennen nach 1:11:24 Stunden Schwimmen und 5:24:00 Stunden Radfahren abzubrechen. "Ich musste einfach auf meinen Körper hören", sagte Daphne Schuhmachers.

Ihr Mann Jörg kam nach 3,8 Kilometer und 58:32 Minuten aus dem Wasser, absolvierte die 180 Kilometer Radfahren in 4:50:22 Stunden, ehe er den abschließenden Marathon in Angriff nahm. "Bis dahin lief es ganz gut, doch beim Laufen war es sehr warm, die Hitze und die neue Laufstrecke mit mehr als 400 Höhenmetern hat ihren Tribut gefordert", sagte der 40-Jährige, "die letzten 25 Kilometer habe ich sehr gelitten."

(HGi)
 
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