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Tischtennis
Höhenflug des TTC Arsbeck vorerst gestoppt

Erkelenzer Land. Tischtennis: Im Spitzenspiel der Bezirksklasse verloren die Arsbecker gegen ASV Süchteln III mit 6:9. Von Helmuth Weidenhaupt

Mit Niederlagen starteten die heimischen Bezirksligisten aus Baal und Kipshoven in das neue Jahr. Im Falle des Kroyer-Sextetts war das freilich zu erwarten, hatte man doch den ungeschlagenen Herbstmeister und Überflieger der Klasse, TTC BW Breyell, zu Gast, dessen einzige Minuszähler im Tabellenranking aus einer Entscheidung am grünen Tisch herrühren. Die Gastgeber verkauften sich wacker und kamen durch Manfred Bongartz, Manfred Koltermann, Sascha Rudolph, Helmut Kremer und das Duo Gantevoort/Koltermann zu fünf Gegenzählern, so dass das 5:9 als achtbar einzustufen ist.

Schwerwiegender ist da schon die 4:9-Schlappe, die sich der TTC BW Kipshoven im Kellerduell beim Tabellennachbarn SV DJK Holzbüttgen III einfing. Die Gäste begannen vielversprechend und zogen in den Eröffnungsdoppel durch Caspers/Caspers (3:1) und Königs/Bochmann (3:1) mit 2:1 in Front. Damit aber war das Pulver auch schon verschossen. Nur Michael Caspers (3:0) und Christian Königs (3:1) steuerten noch Zählbares bei. Durch diese Niederlage hat Kipshoven den Anschluss zwar noch nicht endgültig verloren, rangiert aber zunächst einmal auf einem Direktabstiegsplatz.

Gestoppt wurde in der Bezirksklasse der Höhenflug des TTC Arsbeck. Im Spitzenspiel unterlag die Otto-Crew dem Herbstmeister ASV Süchteln III mit 6:9. Oben brachte nur Bernd Otto sein Match gegen Antwerpes durch, verlor aber gegen Kemper. Thomas Trapkowski ging beide Male leer aus. Arsbecks Schokoladen-Drittel war die Mitte, wo es Hubert Huben (2:0) und Robert Lambertz (1:1) auf eine 3:1-Bilanz brachten. Unten war jedoch tote Hose: Frank Schmacks und Edgar Holzinger ließen sich von Süchtelns Routiniers Güdden und Becher mit 0:4 abfertigen, was den Ausschlag für die knappe Niederlage gab. Dass es auch anders herum hätte kommen können, belegt das Ballverhältnis, wo Arsbeck mit 544:543 sogar einen minimalen Vorteil hatte.

Durch das Straucheln der Otto-Sechs war der Weg frei für den TV Erkelenz III, um durch einen Erfolg bei Schlusslicht DJK SC Mülhausen III wieder auf den dritten Tabellenrang vorzurücken. In den Doppeln, wo nur Schmitz/Jennessen erfolgreich waren, stotterte der Erkelenzer Motor noch ein wenig. Dann aber drehten die Gäste auf - und nur Ersatzmann Moritz Möller musste nach fünf engen Sätzen seinem Gegner gratulieren. Am Ende hieß es 9:3 für den ETV.

Auch die Reaktivierung des langjährigen Spitzenspielers Henning Henßen nutzte dem abstiegsbedrohten TTV Hilfarth auf Anhieb nichts. Der hochmotivierte Tabellenzweite TTC Windberg war einfach zu stark und ließ beim 9:1 gerade mal den Hilfarther Ehrenzähler durch die Formation Esser/Rubach zu.

Die Bezirksliga-Damen des TV Hückelhoven-Ratheim schlugen sich wacker gegen den haushoch favorisierten Aufstiegskandidaten TTSF Glehn, konnten aber die 4:8-Heimschlappe nicht verhindern. Beate Zilkenat, Ulrike Rocke, Lena Thönnißen und die Doppelpaarung Zilkenat/Rocke zeichneten für die Gegenzähler verantwortlich.

Quelle: RP
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