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Schwimmen
Internationales Flair im Erka-Bad

Schwimmen: Internationales Flair im Erka-Bad
Alleine 18 Läufe gab es am Samstag im Erka-Bad über die 100 Meter Lagen der Mädchen - insgesamt absolvierten 329 Aktive aus 15 Vereinen 1337 Einzelstarts und 101 Staffeln. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenz. Schwimmen: Zum 17. Schwimmfest des TV Erkelenz kommen auch drei niederländische und ein belgischer Verein mit ihren Aktiven. Von Hendrike Gierth

Ute Holt ist die Ruhe selbst: Mit dem Klemmbrett und dem Meldeergebnis in der Hand sowie der Stoppuhr um den Hals hat sie alles im Griff. Nur wenn ihre Tochter Nina auf dem Startblock steht, dann geht ihr Puls nach oben: "Ich bin nervöser, als wenn ich selbst starte", sagt die Schwimmtrainerin des TV Erkelenz. Dabei ist ihre Tochter mit ihren 14 Jahren inzwischen selbst ein "alter Hase" und eine der besten Schwimmerinnen, die am Wochenende beim 17. Internationalen Schwimmfest des ETV im Erka-Bad ins Wasser sprangen. 15 Vereine - davon drei aus den Niederlanden und einer aus Belgien - schickten 329 Aktive ins Becken, die 1337 Einzelstarts und 101 Staffeln absolvierten. In dem Gewusel immer den Überblick zu behalten ist gar nicht so einfach, doch Ute Holt und ihre Trainerkollegen vom ETV, Birte Eser, Susanne Eser, Barbara Strick, Eva-Lotta Kreuz und Peter Peidl haben alles im Blick. "Keiner hat seinen Start verpasst", sagte Holt. Und das war am Samstag auch ein Verdienst der älteren Erkelenzer Schwimmer: Beim kindgerechten Wettkampf schickte der ETV gleich zehn Erststarter ins Rennen und gab jedem einen eigenen Paten an die Hand, der sich um seinen kleinen Schützling kümmerte. "Sie haben Fragen beantworten, beim Einschwimmen noch mal den Startablauf und die Wende geübt und dafür gesorgt, dass jeder rechtzeitig auf dem Startblock steht", erklärt Ute Holt.

Ihre Tochter Nina braucht derlei Unterstützung zwar nicht mehr, dennoch hat Ute Holt sie genau im Blick - und die Zeiten, die sie anpeilen soll. Und so zückte die Trainerin kurz vor dem Start über die 200 Meter Freistil noch mal kurz das Handy und schaut zur Motivation der Tochter nach, wo der Vereinsrekord liegt. Am Ende fehlt zwar zur Bestzeit von 2:19,00 Minuten etwas mehr als eine Sekunde, doch zufrieden sind Mutter und Tochter trotzdem. Und das gilt auch für die vielen anderen Schützlinge, die Holt während der beiden Tage betreut und für die sie immer aufmunternde und motivierende Worte findet: "Viele haben sich zum Saisonabschluss noch mal gesteigert, jetzt haben sich alle die Sommerpause verdient." Weiter geht es im September beim J-Cup in Jülich.

Quelle: RP
 
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