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Motorsport
Jörg Müller besteigt Fujiyama zum Frustabbau

Erkelenz. HÜCKELHOVEN (h.g.) Die Bilanz nach der Saisonhälfte der japanischen Super-GT-Serie ist für das Team Studie BMW M6 mit den Fahrern Jörg Müller (Hückelhoven/Tägerwilen) und dem japanischen Kollegen Seiji Ara irgendwie ernüchternd und an den Erwartungen vorbei: Nach Rennen in Okayama, Sugo und nun zum zweiten Mal in Fuji liegt der M6 GT3 mit bisher eingefahrenen 20 Punkten nur auf Rang 14 und dabei 24 Zähler hinter der Spitze. Lediglich das Auftaktrennen stellte zufrieden, wurden Müller/Ara doch als Drittplatzierte abgewunken. Ansonsten waren es immer wieder Störungen in den verschiedensten Bereichen, die für Rückschläge sorgten, wie auch jetzt beim 300-Kilometer-Race unterhalb des Fujiyama. "Das war schon frustrierend", waren sich Jörg Müller und Seiji Ara einig.

Bei Jörg Müller hielt der Frust aber nicht sehr lange, er baute diesen gemeinsam mit zwei Freunden beim erneuten Aufstieg auf den Mount Fuji ab. Der mit 3776,24 Metern höchste Berg Japans ist nicht nur wegen seiner Schneemütze seit 2013 Teil des Weltkulturerbes, sondern auch wegen seiner Bedeutung als "heiliger Ort und Quelle künstlerischer Inspiration". Auf handwerklich-technische Inspiration hoffen auch Jörg Müller und Seiji Ara für die nächste Runde in der Super-GT-Serie, die am 27. und 28. August beim 1000-Kilometer-Rennen in Suzuka gefahren wird.

Quelle: RP
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