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Turnen
Johanna Malig zeigt Sohlwellumschwung

Erkelenz. Turnen: ETV zum Auftakt der Landesliga nur mit Rumpfteam. Viel Beifall für "Avo&Cado"in Duisburg. Von Hans Groob

Es gibt Sportwochenenden, da müsste man sich teilen können. Ein solches mit Terminüberschneidungen hat die Turnabteilung des TV Erkelenz gerade hinter sich gebracht - und kam mit recht gemischten Gefühlen heraus. Weil das Auftaktturnen der Landesliga 2 des Rheinischen Turnerbundes (RTB) wegen Hallenproblemen nach hinten verlegt werden musste, war die Terminkollision mit der Turnshow der Rheinischen Turnerjugend (RTJ) nicht zu vermeiden. So konnte der ETV nur ein vierköpfiges Team in den Gerätewettkampf nach Rodenkirchen schicken, da die anderen Mädels im Show-Akrobatenteam in Duisburg zum Einsatz kamen.

Betreut wurde das ETV-Turnquartett erstmals vom neuen, aus Mönchengladbach kommenden Trainer Andreas Hasselberg, der sich genau wie Turn-Abteilungsleiterin Monika Nüßer "sehr stolz" zeigte. Und dies, obwohl es im acht Teams starken Feld nur zum letzten Platz reichte - allerdings nur 1,850 Punkte hinter der auf Rang sieben notierten TSV Viktoria Mülheim. Diese Winzigkeit, da sind sich die Erkelenzer sicher, müsste am 4. Juni beim zweiten Wettkampf in kompletter Besetzung locker aufgeholt werden, zumal zwei Mädels des Quartetts auch noch gesundheitlich angeschlagen waren. Doch Amelie Pientka, Melanie Gilleßen, Annika Jansen und Johanna Malig turnten Sprung, Balken und Boden solide, Johanna Malig glänzte sogar mit dem Sohlwellumschwung am Stufenbarren. Das Ergebnis des ersten Wettkampftages: 1. KLZ Düsseldorf 150,850 Punkte, 2. TV Rodenkirchen II 150,650, 3. TuS Brauweiler 148,150, 4. TV Godesberg 145,450, 5. TV Rheinbach 144,750, 6. TuS Köln-Ehrenfeld II 141,650, 7. TSV Viktoria Mülheim 134,00, 8. TV 1860 Erkelenz 132,150.

Nach zweijähriger Pause beteiligte sich die Showakrobatengruppe des ETV, die sich "Avo&Cado" nennt, wieder am Tuju-Stars-Wettbewerb der Rheinischen Turnerjugend in Duisburg. Von den fast 1400 Zuschauern bekamen die Erkelenzer für ihre Beethoven-Vorführung zwar sehr viel Beifall, doch unter den 22 Showgruppen mit etwa 450 Aktiven reicht es doch nicht zu einem Platz, der zur Teilnahme am Bundesfinale berechtigt hätte. Große Anerkennung ist der bunten Gruppe aber spätestens am 25. Juni wieder sicher beim großen Schauturnen vor heimischem Publikum in der Erka-Sporthalle.

Quelle: RP
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