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Jugendfußball
Junioren gehen auf Jagd nach der direkten Qualifikation

Erkelenz. Jugendfußball: Der Fußballkreis Heinsberg ist mit insgesamt elf Teams in der Mittelrheinliga und der Bezirksliga vertreten. Von Hans-Rudolf Ritzen

KREIS HEINSBERG Am Wochenende nehmen nun auch die Juniorenfußballer die Meisterschaft in Angriff. Gleich mit elf Mannschaften ist der Fußballkreis Heinsberg auf Verbandsebene vertreten. Sechs Teams stellt allein der FC Wegberg-Beeck, deren zwei der FC Union Schafhausen. Je eine Mannschaft schicken der SV Venrath, SG Union Würm/Lindern und der SC 09 Erkelenz ins Rennen.

Die A-Junioren des FC Wegberg-Beeck hatte sich mit Platz sechs in der zurückliegenden Saison weiter für die Mittelrheinliga qualifiziert. Mit einem kaum veränderten 98er-Jahrgang startet Trainer Dirk Valley in die Meisterschaft. "Wenn Veränderungen nötig sind, bauen wir auf den eigenen 99er", sagt Valley. Saisonziel ist die direkte Quali für die Spielzeit 2017/18. Von den ersten drei Spielen - Hertha Walheim, BW Königsdorf und SV Schlebusch - sind für den Beecker Coach zwei Siege Pflicht. Zum Auftakt gastiert heute ab 16 Uhr der TSV Hertha Walheim im Waldstadion.

Mit FC Wegberg-Beeck II, SV Venrath, Union Schafhausen und der SG Union Würm/Lindern spielen gleich vier Heinsberger Teams in der A-Junioren-Bezirksliga, Staffel 2, um Punkte. Neben dem HS-Quartett gehören noch Rot-Weiß Ahrem, BV Bedburg, SV Eilendorf, FC Hürth, Blau-Weiß Kerpen, SC West Köln, SV Rott, VfL Vichttal, TSV Weiß und Jugendsport Wenau dem 14er-Feld an. Die Beecker A2 sicherte sich in der zurückliegenden Spielzeit unter Trainer Dirk Gipperich zum zweiten Mal die Meisterschaft in der Staffel zwei. Für die neue A2 sind nun Michael Wilms und André Lehnen zuständig. "Die Vorbereitung war gut", sagt Wilms, "wir sehen uns als Underdog. Saisonziel ist die direkte Qualifikation für die Spielzeit 2017/18." Auftaktgegner ist heute auswärts der Mittelrheinliga-Absteiger SC West Köln.

Erstmals dabei ist die A-Jugend des SV Venrath. Über die Relegation schaffte sie den Aufstieg in die Bezirksliga. In zwei Spielen behaupteten sich Sven Kubats Schützlinge gegen den TuS Vernich. Mit drei intensiven Trainingseinheiten pro Woche und diversen Testspielen - unter anderem gegen die Bundesliga-Frauen des MSV Duisburg - hat sich Venrath auf das Abenteuer Bezirksliga vorbereitet. "Wir wollen die ersten drei Spiele abwarten, um die Mannschaften etwas näher kennenzulernen", sagt Kubat, "wir möchten aber schon die direkte Qualifikation für die Saison 2017/18 realisieren." Mit einem Heimspiel gegen den Neuling FC Hürth geht es morgen um 11 Uhr los. Ein 22er-Kader steht Kubat zur Verfügung. Zugänge sind: Fabio Esposito (BW Wickrathhahn), Dennis Stecken (SV Golkrath), Timon Grondowski, René Oblonczek und Nicolas Wilms (alle FC Wegberg-Beeck).

Die B1 der Beecker konnte die Mittelrheinliga mit Rang zwölf nicht halten. So musste die Elf in die Relegation, in der sie gegen Westwacht Aachen den Kürzeren zog. Die B2 der Kleeblätter hielt in den Relegationsspielen gegen DJK Südwest Köln die Bezirksliga. So sind die Beecker nun mit zwei Teams in der Bezirksliga vertreten. Das Zweitteam spielt unter Trainer Winfried Schnitzler in der Staffel 1. Hier hat sie es ausnahmslos mit Mannschaften aus den Fußballkreisen Köln, Bonn, Berg und Sieg zu tun - weite Fahrten sind garantiert. Am ersten Spieltag geht es heute zum Heiligenhauser SV. Die B1 von Trainer Danny Silver spielt in Staffel 2. Zum Auftakt trifft seine Mannschaft am Sonntag ab 11 Uhr auf den SV Eilendorf. Es kommt auch zu einem Kreisduell gegen Union Schafhausen.

Die C-Junioren des FC Wegberg-Beeck hatten sich in der zurückliegenden Saison mit Platz fünf in der Mittelrheinliga-Frühjahrsrunde einen Platz für die Bezirksliga-Herbstrunde der Saison 2016/17 gesichert. Stefan Bovelet hat nun als Trainer das Sagen. Die Gegner in der Staffel 4 heißen: Alemannia Aachen, JFV Broichweiden, Germania Dürwiß, FC Düren-Niederau und Hertha Walheim. "Wir wollen unter die ersten Drei kommen, gleichbedeutend mit der Mittelrheinliga-Quali für das Frühjahr 2017", sagt Bovelet. In Alemannia Aachen, Niederau und Broichweiden sieht er die härtesten Widersacher. Zum Meisterschaftsauftakt geht es heute ab 15 Uhr zu Hertha Walheim.

Quelle: RP
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