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Tischtennis
Klassenerhalt ist das große Ziel des ETV

Tischtennis: Klassenerhalt ist das große Ziel des ETV
Nach dem Aufstieg in die Verbandsliga wollen die Tischtennisspieler des TV Erkelenz nun die Klasse halten. Vom Aufstiegsteam noch dabei sind: Esat Alaz, Andy Hochhausen, Frank Picken (v.l.) und Oliver Winkelnkemper (r.). FOTO: LAASER (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Tischtennis: Die Erstvertretung des TV 1860 Erkelenz pendelt seit Jahren immer zwischen der Verbands- und der Landesliga. Dieses Mal ist das Sextett um Mannschaftsführer Frank Picken allerdings gekommen, um zu bleiben. Von Helmuth Weidenhaupt

"Diesmal bleiben wir drin," so lautet die einhellige Antwort von Spielern und Vereinsfunktionären des Verbandsliga-Aufsteigers TV 1860 Erkelenz, wenn man sie nach den Zielen für das neue Spieljahr fragt. Und tatsächlich scheinen die Voraussetzungen für den Neuling, der seit Jahren zwischen der Verbands- und der Landesliga hin und her pendelt, günstig wie selten zu sein. Da ist zum einen der souveräne Titelgewinn der letzten Saison, bei dem die Konkurrenz in Grund und Boden gespielt wurde. Darüber hinaus wurde die Mannschaft in den beiden letzten Halbjahren durch die erfahrenen und spielstarken Akteure Esat Alaz (TTF Herzogenrath) und Andy Hochhausen (TTC Mersch-Pattern) sowie zuletzt durch Dirk Twardygrosz (TuS Xanten) deutlich verstärkt.

Hilfreich dürfte auch sein, dass durch die Neugliederung der Ligen im WTTV und die zusätzliche Einführung der NRW-Liga (zwischen Oberliga und Verbandsliga) und den dadurch vermehrten Aufstieg sich die Konkurrenzsituation in der Liga deutlich entspannt haben dürfte. Auftaktgegner ist morgen ab 18.30 Uhr, ein alter Bekannter, nämlich Mitaufsteiger TTC indeland Jülich III. Die Herzogstädter schafften es im Vorjahr als einzige, der Crew um Mannschaftsführer Frank Picken im Hinspiel mit 9:5 die Grenzen aufzuzeigen, was Erkelenz allerdings im Rückspiel vor eigenem Publikum beim 9:3-Sieg ausbügelte. Trotzdem sind die Erka-Städter gewarnt und werden in Jülich diesmal nicht die Zügel schleifen lassen. Aufsteiger TV Erkelenz II ist zunächst spielfrei, da er sein Landesliga-Debüt gegen TTC Baesweiler auf Freitag, 4. September, verschieben musste.

In der Bezirksliga ist das Erkelenzer Land in dieser Saison nur noch mit zwei Teams vertreten: Der SV/TTC Baal dürfte es nach dem Abgang seines Top-Akteurs Sebastian Keil zum Liga-Konkurrenten SG RW Gierath diesmal schwer haben, die Klasse zu halten. Beim Aufsteiger TTC BW Breyell, der im Vorjahr ohne Verlustpunkt durch die Bezirksklasse marschierte, sind Helmut Kroyer und seine Freunde beim Saisonauftakt auf jeden Fall krasse Außenseiter. Der TTC BW Kipshoven, der ohne personelle Veränderungen ins Punkterennen startet, kann zunächst noch mal relaxen. Die planmäßige Partie gegen DJK SF Holzbüttgen III wurde auf Donnerstag, 10. September, verschoben.

TTC Arsbeck und ASV Süchteln III lieferten sich im Vorjahr lange ein heißes Duell um einen Aufstiegsplatz zur Bezirksliga. Letztlich hat es für beide nicht gereicht, so dass jetzt eine Neuauflage ansteht. Zehn Spielernamen auf dem Arsbecker Mannschaftsmeldeformular sprechen dafür, dass die Truppe um Bernd Otto wohl nicht immer in Bestbesetzung antreten kann. Beim Saisondebüt in Süchteln wäre das vermutlich fatal. Mit dem TV Erkelenz III und der DJK BW Mülhausen II stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber, die in dieser Saison für einen sicheren Mittelfeldrang gut sind. Beide Teams werden bemüht sein, den Auftakt nicht zu vergeigen, so dass mit einer spannenden Auseinandersetzung und einem knappen Ausgang heute ab 19.30 Uhr zu rechnen ist. Ex-Bezirksligist TTVE Süchteln-Vorst gegen Last-Minute-Aufsteiger TTV Hilfarth - das müsste eigentlich eine klare Sache für die Gastgeber werden. Aber vielleicht kann die Esser-Crew ja mal über sich hinauswachsen.

Schwer dürfte es in diesem Jahr das einzige heimische Damenteam des TV Hückelhoven-Ratheim nach seinem Bezirksliga-Aufstieg haben. Beim TTSF Glehn, der sich mit den Ex-Wickratherinnen Gisela Weber und Isabella Loos erheblich verstärkten, wird es für das Zilkenat-Quarett wohl nur darum gehen, die 0:8-Höchststrafe zu vermeiden.

Quelle: RP
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