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Reitsport
Kleine Reiterinnen als Stars des Turniers

Erkelenz. Zum 66. Mal hatte der Reit- und Fahrverein Erkelenz zum Reit- und Springturnier geladen. Im Klostergarten Hohenbusch glänzten nicht nur die "alten Hasen", sondern auch der Nachwuchs. Von Anke Backhaus

Es sind ihre ersten großen Auftritte auf der Turnierbühne. Doch die meistern die Mädchen fast ohne Angst, Scheu oder Lampenfieber. In der Führzügelklasse beweisen sie, wie gut sie sich im Reitsport schon auskennen, und auch die Wertungsrichter sind sich einig: "Wir glauben, dass ihr schon sehr bald eure ersten Reiterprüfungen absolvieren werdet."

Der Klostergarten von Haus Hohenbusch war wieder Schauplatz des traditionellen Reit- und Springturniers des Reit- und Fahrvereins Erkelenz. Zum 66. Mal lud der Verein zu seinem Turniergeschehen ein.

Ein Hingucker ist immer wieder der Nachwuchs. Auch der Reit- und Fahrverein Erkelenz bietet den Kindern Jahr für Jahr die Plattform, um sich an das Turniergeschehen zu gewöhnen. Werden die Pferde und Ponys in der Führzügelklasse nicht bewertet, müssen aber die jungen Reiterinnen und Reiter zeigen, was sie alles schon gelernt haben. Und das war schon eine ganze Menge, sahen die Richter doch "ein sehr gutes Niveau". Dann lautet die Vorgabe der Richter: "Linke Hand, leichtes Antraben, rechte Hand, aussitzen." Der Reihe nach werden die vier Mädchen, die in der ersten Abteilung starten, in der Bahn auf dem Springplatz begutachtet. Jede von ihnen ist konzentriert bei der Sache. Kira Köhler und Dakito machen ihre Sache besonders gut, das Paar gewinnt mit der Wertnote 8,5 vor Magdalena Neitzel vom gastgebenden Reit- und Fahrverein Erkelenz, die mit Joy of Wonder die Wertnote 8,2 erreicht. Auch Elena Szematowicz auf A. K. Karina auf Rang drei war prima aufgelegt und holte die 8,0. Lena Brand auf Winnie komplettierte das Feld mit 7,5. "Nebenan starten gerade die Reiter in der M-Dressur. Von solchen Wertnoten können sie nur träumen", hören die Mädchen, während Josef Küppers, der Vorsitzende des RFV Erkelenz, den jungen Reiterinnen die begehrten Schleifen überreicht.

Die Rahmenbedingungen waren für die Reiter an den drei Turniertagen übrigens wieder optimal. Der Dressurplatz und nebenan der Springplatz waren in hervorragendem Zustand - daran änderte auch das Gewitter, das gestern Vormittag kurzzeitig für besorgte Blicke in Richtung Himmel sorgte, absolut nichts. Ebenso die Abreiteplätze - der RFV Erkelenz zeigte erneut, wie gut das eingespielte Helferteam die zwar anstrengenden, aber unterm Strich reibungslosen Turniertage erfolgreich stemmt.

In der Dressur war die Dressurprüfung der Klasse S*, der Prix St. Georges, der ranghöchste Wettbewerb, bei den Springreitern war es traditionell die Springprüfung der Klasse M* mit Stechen, mit der die Turniertage im Hohenbuscher Klostergarten gestern Abend zu Ende gingen. Neben dem sportlichen Geschehen hatte der Reit- und Fahrverein auch wieder viel dafür getan, dass die Besucher eine Art Rahmenprogramm bekamen, unter anderem gab es fachkundige Führungen durch Haus Hohenbusch.

Quelle: RP
 
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