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Volleyball
Kühlen Kopf in hitziger Atmosphäre bewahren

Volleyball: Kühlen Kopf in hitziger Atmosphäre bewahren
Am 30. März 2015 trafen die FS Duisburg und der VC Ratheim zum bisher letzten Mal aufeinander. Damals gewannen die Ratheimer - hier mit Philipp Jantzen (r.) in der Sicherung - und sicherte sich den Klassenerhalt. FOTO: NIPKO (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Volleyball: Der Oberligist VC Ratheim erwartet morgen Abend die FS Duisburg, die mit ihrer teils provokanten Art ein unangenehmer Gegner sind. EVV-Mädels empfangen den Tabellenzweiten aus Aachen. Von Hendrike Gierth

Wer einen Blick auf die Tabelle der Volleyball-Oberliga wirft, der wird mit größter Wahrscheinlichkeit dem VC Ratheim ohne Umschweife die Favoritenrolle für das morgige Heimspiel zuschreiben. Immerhin ist mit den Freien Schwimmern Duisburg der Tabellenvorletzte ab 18 Uhr zu Gast in der Halle am Parkhof. Doch so einfach wie es auf den ersten Blick scheint, ist es selten: "Insider werden sich an unglaublich schwere Spiele erinnern", sagt VC-Libero Markus Becker, "in und gegen Duisburg haben wir uns oft schwer getan - vor allem mit der teils provokanten Art der Duisburger."

Ob sich der Kader der Freien Schwimmer seit dem letzten Aufeinandertreffen im Jahr 2015, als sich der VC Ratheim gegen die Duisburger am letzten Spieltag die Klasse sicherte, stark verändert hat, weiß im Lager des Tabellenzweiten zwar niemand, aber eins ist gewiss: "Duisburg wird eine Mannschaft aufstellen, die mit zwei Siegen aus drei Spielen zwar ordentlich in die Saison gestartet ist, jedoch in den zuletzt gespielten vier Partien gerade einmal einen Satz geholt hat", sagt Becker, "aber natürlich wissen wir auch, dass drei dieser vier Spiele gegen Teams aus den Top 4 der Liga ausgetragen wurden."

Bisher sind die Hausherren eh gut damit gefahren, sich in erster Linie auf sich selbst zu konzentrieren. "Wir wollen die Euphorie des Erfolges von Beginn an aufs Feld bringen und uns von der teils provokanten Art der Duisburger nicht anstecken lassen", gibt der VC-Libero die Marschroute vor, "Ziel ist es, diese einfach müde wegzulächeln und unser eigenes Spiel zu machen."

Klingt einfach, ist es aber nicht immer, wie die Ratheimer auch schon im letzten Satz in der Vorwoche gegen Schlusslicht VV Humann Essen erlebten: "Obwohl wir wie gegen Essen als Favorit ins Rennen gehen, wissen wir auch, dass wir ganz schnell überrollt werden können, wenn wir den Gegner unterschätzen und durch eigene Fehler stark spielen", sagt Becker. Gegen Humann verspielten die Ratheimer im letzten Satz eine 18:12-Führung, hätten beinah noch einen Durchgang dran hängen müssen. "Doch wir wissen auch um unsere eigene und vor allem unsere mannschaftliche Stärke", erklärt Ratheims Libero.

Von Selbstbewusstsein und mannschaftlicher Geschlossenheit war bei den Verbandsliga-Volleyballerinnen des Erkelenzer VV in den vergangenen Wochen unterdessen nicht viel zu spüren oder zu sehen. Nach nur einem Sieg aus sieben Spielen sind die Erkelenzerinnen inzwischen auf den letzten Platz abgerutscht, müssen dringend punkten, um den Abstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nicht zu groß werden zu lassen. Ob das heute Abend gelingt, ist allerdings fraglich, denn ab 19.30 Uhr ist in der Karl-Fischer-Halle mit dem PTSV Aachen III der Ligazweite zu Gast.

Quelle: RP
 
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