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Kunstrasenprojekt nimmt konkrete Formen an

Erkelenz. In der Mitgliederversammlung des SC 09 Erkelenz informierte der Sportliche Leiter Guido Dürbaum über den aktuellen Stand beim geplanten Kunstrasen. Umfangreiche Satzungsänderungen nun endgültig verabschiedet. Von Mario Emonds

HerzRasen: So haben die 09er ihr Kunstrasenprojekt getauft: den Umbau des Aschenplatzes am Cornelius-Burgh-Gymnasium in einen Kunstrasen - mit der Stadt Erkelenz als Bauherrn. Veranschlagt sind dafür Gesamtkosten zwischen 400.000 und 450.000 Euro. In der Jahresversammlung des SC 09 gestern Vormittag im Vereinsheim gab Guido Dürbaum vor gerade einmal 29 Mitgliedern Einblicke in den aktuellen Planungsstand: "Das Leistungsverzeichnis liegt zurzeit zur Prüfung beim Rechnungsprüfungsamt der Stadt. Wenn das erledigt ist, können wir gemeinsam mit der Stadt die weiteren Schritte besprechen und einleiten."

Konkret seien aber bereits die genauen Maße des zu errichtenden Platzes: inklusive den Auslaufzonen 111 mal 69 Meter. Die Netto-Spielfläche hat eine Größe von 103 mal 65 Meter. "Damit wird der Platz sogar die Fifa-Norm erfüllen", erläuterte Dürbaum. Der angrenzende Naturrasenplatz werde dafür auf eine Spielfläche von 70 mal 50 Meter verkleinert. "Für den Trainingsbetrieb und Spiele bei den Junioren ist das immer noch ausreichend", führte der Sportliche Leiter weiter aus - auch, weil die 09er zurzeit weder eine A- noch eine B-Jugend haben. Geplant ist zwischen den beiden Plätzen zudem eine knapp 20 Meter lange Doppeltribüne, die zu beiden Seiten ausgerichtet ist - mit jeweils rund 60 Sitzplätzen.

Den aktuellen Spendenstand für das Kunstrasenprojekt gab Schatzmeister Peter Lüpsch in seinem Bericht mit 32.000 Euro an: "So viel haben wir dafür auf dem Konto." Vor knapp einem Jahr hatte Dürbaum den Spendenstand aber bereits mit 50.000 Euro angegeben. "Da waren aber auch schon Zusagen für die nächsten Jahre enthalten. Einige haben ihre Spenden ja gesplittet. Nehmen wir die verbindlichen Zusagen für 2018 dazu, liegen wir zurzeit ziemlich genau bei 60.000 Euro", führte Dürbaum aus. Bis Ende nächsten Jahres geht der Spendenmarathon beim SC 09 noch weiter - dann wird Kassensturz gemacht.

Davon losgelöst hoffen die 09er, dass die konkreten Arbeiten am Platz im kommenden Frühjahr aufgenommen werden. Sollte es so kommen, wäre der Platz vor dem Herbst 2018 und damit vor der nächsten Schlechtwetterperiode fertig - und genau das ist das Ziel. Dürbaum: "Wir befinden uns auf einem guten Weg, das auch zu schaffen. Die Gespräche laufen."

Zur sportlichen Situation der Seniorenteams hatte er zuvor Stellung genommen - so zur in der B-Liga beheimateten Ersten Mannschaft: "Die war mit sieben Siegen klasse gestartet. Doch nach vier Niederlagen in Folge, nicht zuletzt wegen großen Verletzungspechs, sind die Ambitionen, ganz oben dran zu bleiben, auch schon wieder schnell verpufft." Die Reserve stehe in der C-Liga sehr ordentlich da, und fürs personell ebenfalls gebeutelte Bezirksliga-Frauenteam könne es in dieser Saison nur um den bloßen Klassenerhalt gehen.

Ein ausführliches Resümee seines ersten Jahrs als Jugendleiter zog Rodolfo Mohren: "Das Jahr war sehr lehr- und arbeitsreich für mich." Man habe vieles angestoßen und bereits einiges auf den Weg gebracht, doch noch sei sehr viel zu tun. "Wir brauchen dringend weitere Trainer und Betreuer. Der Jugendvorstand stößt vom zeitlichen Aufwand her an seine Grenzen, was an ehrenamtlichem Engagement möglich ist." Seinen besonderen Dank stattete er in diesem Zusammenhang Gerd Huff ab. Eines betonte Mohren allerdings auch: "Das Kunstrasenprojekt ist bei uns zurzeit sicher das A und O. Danach werden wir aber über die Beitragsstruktur diskutieren müssen - gerade für den Jugendbereich."

Endgültig verabschiedet wurden zudem umfangreiche Satzungsänderungen. Den Großteil davon hatten die 09er zwar schon auf den Weg gebracht. "Doch das Amtsgericht Mönchengladbach wollte, dass die Mitglieder die Änderungen noch einmal Abschnitt für Abschnitt absegnen", erläuterte Kempe.

Quelle: RP
 
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