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Schulsport
Laufspektakel in der Nacht Titelverteidigung für Hauptschüler

Erkelenz. ERKELENZ (RP) Mehr als 11 000 Läufer aus aller Welt gingen beim 10. Nachtmarathon von Luxemburg an den Start. Aus Erkelenz waren mit Jochen Alhäuser und Volker Spanier zwei Läufer dabei, die sich zufällig trafen. Während Jochen Alhäuser für den Halbmarathon gemeldet hatte, lief Volker Spanier seinen 150. Marathon. Da Nachtläufe selten sind, hatte Spanier bisher lediglich beim Rostock-Marathon und beim 100-Kilometer-Lauf im schweizerischen Biel etwas Ähnliches erlebt.

Was die Macher in Luxemburg auf die Beine gestellt hatten, übertraf aber alles - alles war optimal organisiert. Zwar waren auf den ersten sieben Kilometern Zuschauer eher selten, was auch daran lag, dass der Start in einer Art Industriegebiet lag, im Stadtgebiet selbst waren dann aber Tausende auf den Beinen und die Begeisterung riesengroß. Hinzu kamen zahlreiche Musikkapellen, die den Läufern einheizten.

Sogar vier Alphornbläser gaben ihr Bestes und entlockten ihren Instrumenten mit "Viva Colonia" heimische Klänge. Zum ersten Mal dabei waren Drohnen, die mit Kameras bestückte unterwegs waren. Luxemburg ist von der Topographie her unangenehm zu laufen. Es wird kaum ein Stadtteil ausgelassen, ständig geht es rauf und runter mit dem Höhepunkt, dass der sehr tief liegende zentrale Grüngürtel innerhalb der Festungsanlagen zu durchlaufen war.

Stimmungsvoll waren die vielen bengalischen Lichter, zahlreiche illuminierte Fesselballons und die allgemeine Partystimmung unterwegs. Gehen die ersten sieben Kilometer bis zur Stadt abwärts,müssen die Läufer diese zum Schluss wieder hoch laufen. Da hält sich die Freude in Grenzen. Bei Kilometer 41 fädelte ich dann noch an einer Begrenzungsbande in der Dunkelheit ein und so wäre Spanier fast gestürzt.

"Dies konnte ich noch vermeiden, hatte stattdessen aber einen sehr schmerzhaften Krampf in den Beinen. Insgesamt war ich jedoch mit meiner Zeit sehr zufrieden", sagte Spanier. Mit 3:56:43 Stunden wurde er 20. von 71 in der AK 55.

ERKELENZER LAND (RP) Unmittelbar vor den Sommerferien hieß es für vier Schulmannschaften aus dem Kreis Heinsberg noch mal richtig früh aufstehen: Um 6 Uhr ging es in Richtung Iserlohn, wo im Schulzentrum Hemberg die Leichtathletik-Landesmeisterschaften der Schulen stattfand. Bei Nieselregen und kühlen Temperaturen mussten die noch recht müden Athleten an den Start - erst gegen 13 Uhr zeigte sich die Sonne ab und zu mal.

Dennoch erzielten die Leichtathleten einige gute Erfolge: Mit zwei fünften Plätzen, einem zweiten Platz und einem ersten Platz fuhren die Schüler gegen 17 Uhr wieder Richtung Heimat. Bei den Mädchen im Wettkampf II des Cornelius-Burgh-Gymnasiums fehlte eine Leistungsträgerin, die zurzeit in Australien ist, und so reichte es nur zu Platz fünf. Ebenfalls auf Rang fünf kam die Jungen der Erkelenzer Hauptschule, die sich um mehr als 500 Punkte steigerte.

Den zweiten Platz belegten die Mädchen der Hauptschule Hückelhoven. Den Sieg errangen wie im Vorjahr die Jungen der Hauptschule Hückelhoven, die sich mit der katholischen Hauptschule St. Michael aus Oberhausen ein Kopf- an-Kopf-Rennen lieferten. 38 Punkte Vorsprung reichten nach der entscheidenden Staffel für die Titelverteidigung der Hückelhovener. Insgesamt erreichten sie 6810 Punkte.

Quelle: RP
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