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Motorsport
Leipert Motorsport hat in Asien Fuß gefasst

Wegberg. Motorsport: Auf dem Sepang Circuit in Malaysia fuhren die Lamborghini Huracán aus Wegberg aufs Treppchen. Auch glänzender Europa-Auftritt in Monza. Leipert ist somit zum Global Player geworden. Von Hans Groob

Leipert Motorsport aus Rath-Anhoven ist in dieser Rennsaison zum Global Player geworden, hat seine Europa-Aktivitäten auf den Orient und Asien ausgeweitet. Und der Auftakt in der Lamborghini Super Trofeo Europa und Asien war auf Anhieb erfolgreich.

Die Lamborghini Blancpain Super Trofeo Europe startete im Autodromo Nazionale di Monza in Italien mit 35 Fahrzeugen, zu denen zwei Huracán ST aus Wegberg gehörten, die von dem Polen Jan Kisiel und dem Australier Morgan Haber (Startnummer 2 in der Pro-Klasse) sowie den Belgiern Niels Langrange und Pieter Vanneste (Startnummer 26 in der ProAm-Klasse) im schnellsten Markenpokal der Welt gesteuert werden. In Rennen 1 übergab Morgan Haber von Position 14 kommend beim Pflichtboxenstopp auf P10 an Jan Kisiel, dem es gelang, bis ins Ziel weitere vier Positionen gutzumachen, landete auf P6 Gesamt. Niels Langrange startete das Rennen auf dem von Chrisal gesponserten Huracán mit der #26 und kämpfte schon früh um P3 in der ProAm-Klasse. Nach Pflichtboxenstopp und einem extrem spannenden Rennen wurde die #26 mit Pieter Vanneste am Steuer auf P8 in der Klasse gewertet.

In Rennen 2 am Sonntag, das unter Safety-Car-Bedingungen gestartet wurde, erreichten beide Teams wie tags zuvor die Plätze sechs und acht. Für die #26 wäre sicher mehr drin gewesen, hätte sich Pieter Vanneste nicht in der Parabolica gedreht. Dennoch war Teamchef Marcel Leipert zufrieden: "Das erste Rennen der Saison 2017 in Europa war ein spannender Moment für jeden im Team, zumal die vier Fahrer ihren ersten Start in dieser Meisterschaft fuhren. Da sehe ich Potenzial fürs Podium." Vielleicht sogar schon in der nächsten Runde der Lamborghini Blancpain Super Trofeo vom 12. bis 14. Mai auf dem Grand-Prixe-Kurs in Silverstone (England).

Grund zu einer positiven Bewertung hatte auch Vater Ingo Leipert als Teamchef bei der Lamborghini Super Trofeo Asia auf dem Sepang Circuit in Malaysia: "Wahrlich ein neues Abenteuer. Deshalb sind wir sehr froh, dass Team, Fahrer und Fahrzeuge mit der neuen Umgebung gut klargekommen sind, vor allen Dingen wegen der hohen Temperaturen und einer Strecke, die für die meisten unserer Fahrer neu war. Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, weitere Podien zu erreichen und um Titel zu kämpfen."

Vor der unglaublichen Kulisse des Sepang Circuit sorgten im Huracán mit der Startnummer 2 Ben Gersekowski (Australien) und Rory Collingbourne (England) sowie in der "33" Mikko Eskelinen (Finnland) und Maxx Ebenal (Canada) für spannende Duelle und sogar Podestplätze. Doch bis dahin wurde das Team geprüft, galt es doch einen Getriebeschaden an der "2" bis zum Qualifying zu beheben, wozu die Zeit mehr als knapp war. Aber Ben Gersekowski und Rory Collingbourne taten so, als wäre nichts gewesen, holten in Rennen eins Platz drei und in Rennen zwei P4 in der Pro-Klasse. Auch die #33 mit Mikko Eskelinen und Maxx Ebenal am Steuer harmonierte - Mikko zeigte eine konstant gute Leistung, Maxx begeisterte mit tollen Aufholmanövern. Die perfekte Arbeit der beiden Racer wurde mit zwei zweiten Plätzen und Podiumsplatzierungen in der Klasse ProAm belohnt.

Weil während der Rennen keine Schäden an den beiden Fahrzeugen verursacht wurden, kommen sie vorerst nicht zurück nach Rath-Anhoven, sondern bleiben in Asien, sind jetzt auf dem Weg zum Chang International Circuit in Burinam/Thailand, zum nächsten Renntermin am 19. bis 21. Mai.

Quelle: RP
 
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