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Motorsport
Leipert Motorsport mit drei Lamborghini in Spa auf Punktejagd

Wegberg. Shahin Nouri steuert den Huracán Super Trofeo zum Klassensieg. Teamchef Ingo Leipert freut sich schon auf den Nürburgring. Von Hans Groob

Ordentlich Grund zum Jubel hatte der in Rath-Anhoven ansässige Rennstall Leipert-Motorsport, der mit drei Lamborghini Huracán Super Trofeo auf der 7,003 Kilometer langen "Ardennen-Achterbahn" in Spa-Francorchamps auf Achse war.

Auch beim vierten Rennwochenende der Lamborghini Blancpain Super Trofeo Europe gelang es wieder, Podiumsplätze zu erzielen. Die Rennen, die innerhalb der 24 Stunden von Spa stattfanden, waren mit einem Starterfeld von fast 50 Autos extrem spannungsgeladen. Teamchef Ingo Leipert: "Eine fantastische Anzahl von Startern für eine 'One Make-Serie'." Der Huracán mit der Startnummer 2 war mit Sarah Bovy und Ben Gersekowski besetzt, die "Vier" mit Shahin Nouri und Nummer 73 mit Mikko Eskelinen und Fredy Barth.

Das erste Rennen begann auf trockener Strecke und Sarah Bovy (27; Belgien), Shahin Nouri (39; Schweiz) und Fredy Barth (37; Schweiz) konnten ein paar Positionen gutmachen. Auch nach 13 Minuten Safetycar lief der erste Stint erfolgreich. Während des Boxenstopps übergab Barth die "73" an Mikko Eskelinen (44; Finnland) ganz stark auf Position vier, die aber nach einer Durchfahrtsstrafe verloren ging. Nach einer aufregenden zweiten Hälfte des Rennens steuerte Ben Gersekowski (23; Australien) die "2" auf Platz zwölf der Klasse PAM über die Ziellinie, nur eine Position hinter Mikko Eskelinen mit der "73". Leiperts Held aber war Shahin Nouri am Steuer des Huracán mit der Nummer vier, denn er war während seiner beiden Stints erfolgreich durch das Feld "gepflügt" und als Sieger der Klasse AM abgewunken worden. Der zweite Rennstart war von zwei heftigen Unfälle geprägt - sowohl am Ende, wie auch in der Mitte des Starterfeldes. Etliche Fahrzeuge wurden stark beschädigt und das Safetycar führte für ungefähr 25 Minuten das Starterfeld an, da die Leitplanken repariert werden mussten. Somit öffnete sich das Boxenstoppfenster unmittelbar nachdem die grüne Flagge geschwenkt wurde und die Start-Fahrer Ben Gersekowski ("2") und Mikko Eskelinen ("73") übergaben das Steuer an Sarah Bovy und Fredy Barth. Shahin Nouri musste als Solist in der "4" nur einen Boxenstopp einlegen. Nach vielen Überholmanövern und Kontern überquerte Fredy Barth ("73") die Ziellinie in der Klasse PAM auf Platz sechs und Sarah Bovy ("2") als Achte. Shahin Nouri erreichte wieder das Podium mit dem zweiten Platz in der Klasse AM. "Mikko, Fredy, Shahin, Sarah und Ben haben wieder eine sehr gute Leistung erbracht", erklärte Teamchef Ingo Leipert nach den spannenden Rennen. Sicher eine gute Basis für die nächsten Rennen auf dem Nürburgring, weil das für Leipert-Motorsport die Heimstrecke ist.

Quelle: RP
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