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Aus Den Vereinen
Meilenstein auf dem Weg zum Sportlerheim

Aus Den Vereinen: Meilenstein auf dem Weg zum Sportlerheim
Stoßen beim Richtfest auf das neue Vereinsheim des TuS Jahn Hilfarth an (v.l.): TuS-Vorsitzender Dirk "Olli" Hermsmeier, Bürgermeister Bernd Jansen, die Zimmermänner Rolf Frisch und Rolf Esser, Jürgen Meuser (Beisitzer), Achim Sodekamp (2. Vorsitzender) und Beigeordneter Helmut Holländer. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Vereinsleben: Vor rund sechs Jahren begannen beim TuS Jahn Hilfarth die Planungen für ein Vereinsheim. Nun wurde auf dem Sportplatz an der Callstraße mit Bürgermeister Bernd Jansen Richtfest gefeiert. Von Hendrike Gierth

Zugegeben: Etwas Fantasie ist schon noch vonnöten, um sich vorzustellen, wie das neue Vereinsheim des TuS Jahn Hilfarth einmal aussehen soll. Mit den nackten Betonwänden, dem ungedeckten Dach und der fehlenden Inneneinrichtung ist der Komplex auf dem neuen Sportplatz an der Callstraße in Hilfarth eben nicht mehr, als ein Rohbau. Doch ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum schmucken Sportlerheim ist geschafft: Nach dem Spatenstich am 19. August 2014 wurde nun mit den Zimmermännern Rolf Frisch und Rolf Esser Richtfest gefeiert. Zur Feier des Tages begutachteten auch Bürgermeister Bernd Jansen und Beigeordneter Helmut Holländer das Werk und ließen sich vom TuS-Vorsitzenden Dirk "Olli" Hermsmeier über den Fortgang der Arbeiten auf den neuesten Stand bringen.

Und da gab es jede Menge zu erzählen, denn Hermsmeier und sein Team sind so gut wie jeden Tag vor Ort, um die Arbeit zu beaufsichtigen und selbst Hand anzulegen. 110 000 Euro muss der TuS in Eigenleistung aufbringen. "Jeden Tag müssen Entscheidungen getroffen werden,Gespräche mit Firmen geführt und Angebote reingeholt werden", sagt Hermsmeier, der damit neben seiner regulären Arbeit zurzeit noch einen weiteren Fulltime-Job zu erledigen hat.

Vier Umkleidekabinen mit Duschen, eine separate Schiedsrichterkabine, behindertgerechte Toilettenanlagen und einen großen Aufenthaltsraum mit Theke soll das Vereinsheim bei Fertigstellung beherbergen - auf einer Fläche von 26x13 Metern. Der Aufenthaltsraum wird auf beiden Stirnseiten über große Glasfronten verfügen, so dass man von drinnen sowohl das Geschehen auf dem Aschen- als auch dem Rasenplatz im Auge hat. "In Zukunft muss dann bei Regen niemand mehr im Nassen stehen", sagt TuS-Pressesprecherin Stefanie Schmitz-Görres.

Bis dahin liegen vor dem TuS allerdings noch viele arbeitsintensive Stunden - und vor allem viele Entscheidungen, die gefällt werden müssen. "Wir haben extra eine Whatsapp-Gruppe gegründet, um auch mal ein Foto verschicken zu können, immer alle auf dem Laufenden zu halten und wichtige Dinge schnell klären zu können", sagt "Olli" Hermsmeier. So wurden zum Beispiel auch Vorschläge für die neuen Klinker über diesen Weg verbreitet. "Außerdem stehen in den kommenden Wochen Fragen zur Dämmung und zur Inneneinrichtung an", sagt der Vorsitzende. Wann alles fertig sein wird, darauf will sich Hermsmeier nicht festlegen: "Wir werden aber sicherlich ordentlich feiern, wenn es soweit ist."

Quelle: RP
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