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Radsport
Mit Highspeed über den Grenzlandring

Radsport: Mit Highspeed über den Grenzlandring
Wie an der Perlenschnur aufgereiht dreht das Teilnehmerfeld des Hauptrennens beim Grenzlandrennen in Wegberg seine Runden. FOTO: NIPKO (ARCHIV)
Wegberg. Radsport: Am Sonntag richtet die Radsportabteilung des SC Wegberg zum neunten Mal das Grenzlandrennen aus. Über 100 Fahrer werden das Hauptrennen über 74,8 Kilometer in Angriff nehmen. Start und Ziel ist auf der Industriestraße. Von Hendrike Gierth

Nimmt man die Besucherzahlen der Internetseite der Radsportabteilung des SC Wegberg zum Maßstab, dann sollte den Verantwortlichen des Grenzlandrennens angst und bange werden: Gerade einmal 19 Besucher verirrten sich gestern auf die Homepage. Offensichtlich gibt es aber andere - wirksamere - Wege, um auch die neunte Auflage des Radrennens rund um den Wegberger Grenzlandring bekannt zu machen. Denn für das Hauptrennen, das am Sonntag um 11.40 Uhr gestartet wird, haben sich mehr als 100 Fahrer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland angemeldet. "Das könnte ein neuer Teilnahmerekord für uns werden", sagt Organisator Dieter Lausberg, "denn oft entscheiden sich die Fahrer auch noch kurzfristig mit Blick auf den Wetterbericht, ob sie melden."

Und der meint es mit Lausberg und seinen Helfern wieder einmal gut. War das Radrennen in seinen Anfängen noch als "Regenrennen" verschrien, schien bei den vergangenen zwei Auflagen die Sonne. Und das soll auch am Sonntag wieder so sein: "Erst sah die 14-Tages-Vorschau nicht so rosig aus: es waren Wolken und Regen angesagt. Inzwischen hat sich das allerdings geändert. Bei 22 Grad soll es trocken bleiben - damit hätten wir perfektes Radfahrwetter", sagt Lausberg.

Und das würde dem Rennen auf dem Rundkurs von der Industriestraße über den Grenzlandring, der Bahnhofstraße bis zum Große Riet, über den Siemensweg und zurück auf die Industriestraße natürlich guttun, denn nur bei Trockenheit können die Radfahrer Vollgas geben. "Wir haben hier in Wegberg eine sehr selektive Strecke, die immer für Überraschungen gut ist", sagt Lausberg. 74,8 Kilometer verteilt auf 34 Runden müssen die Fahrer absolvieren - den Zieleinlauf schätz Lausberg auf etwa 13.30 Uhr.

Beim Grenzlandrennen können allerdings nicht nur die ambitionierten Radfahrer Rennfeeling schnuppern, sondern auch Hobbyfahrer und Nachwuchsleute. Um 9 Uhr wird traditionell das erste Rennen gestartet, bei dem Hobbyfahrer auf dem Rundkurs insgesamt 26,4 Kilometer absolvieren. Anmeldungen werden noch bis 8.30 Uhr am Veranstaltungstag entgegengenommen. Danach folgt ein Seniorenrennen (ab 9.45 Uhr) und ein Jugendrennen der U13 bis zur U 17, wobei die Teilnehmerfelder so überschaubar waren, dass alle Altersklassen nun gemeinsam gestartet werden. "Da ist die Resonanz schon seit Jahren sehr gering", sagt Lausberg. Somit wurde das gesamte Programm etwas gestrafft. "Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr, wenn wir als Radsportabteilung unserer 25-jähriges Bestehen feiern auch die zehnte Auflage des Grenzlandrennens ausrichten können", so der Organisator.

Quelle: RP
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