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Reitsport
Mit Sonne, guten Plätzen und dem Bürgermeister

Erkelenz. Reiten: Beste Bedingungen für das 65. Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Erkelenz - nur Bürgermeister Peter Jansen hatte einigen Terminstress, den er allerdings souverän meisterte. Von Anke Backhaus

Der Erkelenzer Bürgermeister Peter Jansen pendelte am Wochenende viel. Und zwar war er unterwegs zwischen Erkelenz und Hohenbusch. "Beide Orte verdienen viel Publikum", hatte er vor einigen Wochen noch voller Überzeugung gesagt.

War er einerseits zu Gast beim Bundesköniginnentag, so ist ihm allerdings auch das traditionsreiche Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins Erkelenz sehr ans Herz gewachsen. Nur logisch, dass er da keinesfalls die Siegerehrung des Preises der Stadt Erkelenz und der Kreissparkasse Heinsberg verpassen wollte.

Wohl auch wegen der großen Schützenveranstaltung in der Innenstadt litt das Turnier diesmal etwas, was die Zuschauerzahlen betraf. "Doch unterm Strich sind wir mit allen drei Turniertagen im Großen und Ganzen zufrieden", zog Josef Küppers, der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Erkelenz, ein positives Fazit der 65. Auflage des Turniers.

Man brauchte am Wochenende kein ausgewiesener Experte zu sein, um festzustellen, dass die Reiter erneut sehr gute Rahmenbedingungen vorfanden. Spring- und Dressurplatz im Klostergarten sowie die Abreiteplätze nebenan befanden sich in perfektem Zustand.

Dass eine Reiterin den Preis der Stadt Erkelenz und der Kreissparkasse Heinsberg gewann, freute Bürgermeister Jansen besonders - vom RV Laurensberg legte Jennifer Janssen auf Cassis in der Springprüfung der Klasse M* mit Stechen in 52,97 Sekunden (null Fehler) einen rasanten Ritt hin. Jens Kluth (RV Schaag) auf seinem Pferd Waitaki (0/54,46) lag auf Rang zwei schon deutlich dahinter. Vom RFV Ratheim erreichte Boris Miksa auf Lavinia Rang vier.

In der Dressur boten die Erkelenzer mit der Dressurprüfung der Klasse S* - Prix St. Georges - die höchste Prüfung an. Mit dabei: Ratheims starke Dressurexpertin Anna von Negri auf Ricciano. Das Paar holte Platz zwei hinter Linda Weiß auf Sambatänzer vom Förderkreis Dressur Neuss. Gut angenommen von den Besuchern wurde das Rahmenprogramm, in dem unter anderem die Voltigiergruppen des gastgebenden Vereins zeigten, warum dieser Sport derzeit so gefragt ist - bei den Erkelenzern gibt es mittlerweile sogar Wartelisten.

Als Josef Küppers auf dem Turniergelände unterwegs war, traf er auch immer auf die, die im Hintergrund des Geschehens aktiv sind. "Wir können uns auf mehr als 40 Helfer verlassen, die an den Turniertagen mit vollem Einsatz dabei sind. Ohne sie geht es nicht", unterstrich der Vereinsvorsitzende. Auffallend dabei: Eine nicht unerhebliche Zahl dieser Helfer ist eigentlich gar nicht Mitglied im Verein. Küppers: "Das sind verlässliche Freunde, die immer dabei sind." Alle Ergebnisse unter www.orgasport.de.

Quelle: RP
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