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Leichtathletik
Moritz Ringk holt Bronze

Wassenberg. Leichtathletik: Im Ulmer Donaustadion wird der Läufer des SC Myhl LA Dritter bei der Jugend-DM. Von Jules Reinecke

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften, die im Ulmer Donaustadion ausgetragen wurden, setzte sich Moritz Ringk vom SC Myhl LA in der U 18 über die Stadionrunde, die mit zehn Hürden versehen ist, sehr gut in Szene. Bereits im Vorlauf - er startete im dritten - zeigte Ringk seine Qualitäten und lief mit 55,10 Sekunden souverän als Sieger über die Ziellinie. Dabei nahm er nach der zehnten und letzten Hürde die Fahrt raus, um für das Finale noch ein paar Körner sparen zu können.

Mit der viertbesten Zeit qualifizierte sich der Hückelhovener direkt für das Finale. Dort stellte er sein Können ein weiteres Mal unter Beweis und zeigte ein technisch tolles Rennen. Als Vierter bog er auf die Zielgerade ein, um sich dann auf den letzten 100 Metern und zwei Hürden noch an den vor ihm laufenden Athleten heranzuziehen. Und das gelang ihm auch: Denn in einem Herzschlagfinale holte er sich die Bronzemedaille mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung. Seine 53,91 Sekunden dokumentieren den gewaltigen Leistungssprung, den der junge Läufer in diesem, seinem ersten Jahr in dieser Disziplin vollzogen hat.

Sein Disziplinkollege und Vereinskamerad Jonas Kaspar lief in der gleichen Altersklasse ein starkes Rennen bis etwa 250 Meter, kam dann allerdings etwas aus dem Rhythmus. Er überquerte die Ziellinie nach 57,58 Sekunden und belegte im zweiten Vorlauf den vierten Platz. Für ihn waren es die ersten nationalen Meisterschaften, bei denen er mit dem Druck umzugehen lernen musste.

Diese Erfahrungen machten auch die anderen beiden Myhler, Nina Schlösser und Jonas Völler, die über 3000 und 1500 Meter der U 18 am Start waren. Auch für sie waren es die ersten nationalen Meisterschaften. Während Jonas Völler bis etwa 1000 Meter noch aussichtsreich im Rennen lag, musste er nach einer starken Tempoverschärfung abreisen lassen und erreichte das Ziel als Zehnter des zweiten Vorlaufes mit 4:22,82 Minuten.

Nina Schlösser startete anschließend über 3000 Meter - und dieser Lauf war ein Novum, denn mit 27 Teilnehmerinnen war der Lauf pickepackevoll. Normalerweise werden bei der Menge an Teilnehmerinnen zwei Vor- beziehungsweise Zeitläufe ausgetragen - doch nicht so in Ulm. Nina Schlösser lief ein recht rundes Rennen und erreichte das Ziel nach 11:06,75 Minuten, belegte damit Rang 24.

Von der Meisterschaft in Ulmfuhren alle in den verdienten Urlaub, um sich anschließend noch auf den Rest der Saison vorzubereiten. Deshalb wird wohl auch im anstehenden Urlaub das Training nicht zu kurz kommen.

Quelle: RP
 
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