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Fußball
Nur eine Halbzeit

Heiko Wolter (Gangelt) als Schiri-Obmann wiedergewählt. Mittelrheinverband verleiht Verdienstnadeln in Silber und Gold. Schiedsrichter des Fußballkreises Heinsberg trafen sich am Montag in Hilfarth zu ihrem Kreistag. Von Hans Groob

Der "Anpfiff" war zwar unpünktlich, das "Spiel" lief aber zügig und war schon nach nur einer Halbzeit (plus ein paar Nachspielminuten) beendet – die Rede ist vom Kreisschiedsrichtertag des Fußballkreises Heinsberg. Und "Oberspielleiter" Heiko Wolter (Gangelt), seines Zeichens Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses, konnte – und war es auch – zufrieden sein: "Verehrte Kameraden, wir sind eine gute Gemeinschaft. Ich sage danke dafür, dass ihr mir das Vertrauen geschenkt und ein gutes Team an die Seite gestellt habt."

Von der immerhin 235 Mitglieder starken Gemeinschaft mit 150 Seniorenschiedsrichtern, 56 Jungschiedsrichtern und 29 inaktiven Unparteiischen hatten gestern Abend 76 Stimmberechtigte den Weg nach Hilfarth in den Saal Sodekamp-Dohmen gefunden, um einen Schlusstrich unter drei vergangene Jahre zu ziehen, aber auch mit einer einstimmigen Wahl die Weichen für weitere drei zu stellen.

Für Heike Wolter war es gestern die zweite Wahl an die Spitze der Schirigemeinschaft. Geleitet hat er sie allerdings zuvor schon 14 Monate kommissarisch, nach dem sein Vorgänger Heiner Schlereth zum 31. Dezember 2005 zurückgetreten war. Mit dem 36-jährigen Polizeibeamten schenkten die "Schwarzhemden" einem erfahrenen Mann ihr Vertrauen, der schon fast 20 Jahre als Unparteiischer tätig ist – auch in höheren Verbandsklassen.

Heiko Wolters Stellvertreter bleibt Dieter Verjans (Gangelt), im Ausschuss als Beisitzer sind Hans Phlippen, Florian Heselmann (beide Wegberg), Ulrich Höfels und Sven Körfer (beide Hückelhoven) tätig (u.a. als Ansetzer), Vertreter der jungen Generation ist Peter Kapell (Heinsberg), als Kreislehrwart fungiert Roland Jers (Heinsberg), Beisitzer im Lehrstab sind Thomas Handschuhmacher (Heinsberg) sowie Benjamin Boyle und Michael Titze (beide Hückelhoven).

Den Fußballkreis Heinsberg repräsentieren auf Verbandsebene 18 Schiedrichter – fünf in der Mittelrheinliga, vier in der Landesliga und neun in der Bezirksliga. Besonders erwähnt wurde Nicola Jepkens, die als Schiedsrichterassistentin schon in der 2. Frauenbundesliga und in der NRW-Liga zum Einsatz kommt. Peter Hamers, Hans-Gerd Kohnen und Heiner Schlereth sind Schiri-Beobachter in der höchsten Verbandsklasse.

Mittelrheinvertreter Hans-Willi Ronig aus Düren, der den Kreis Heinsberg auch von Weiterbildungen kennt (es wurden in sechs Anwärterlehrgängen immerhin 106 neue Schiedsrichter ausgebildet), sprach "von einem wunderschönen Hobby, Schiedsrichter zu sein". Allen Unparteiischen machte er deutlich, "welch wichtiger Bestandteil ihr im Verband seid und zudem für die Fußballmannschaften im Kreis Heinsberg einen unschätzbarem Wert darstellt".

Folglich gab es viel Beifall für gold- und silbergeehrte Schiedsrichter nach deren immerhin schon 20- und zehnjährige Tätigkeit. Die Verdienstnadel in Gold bekamen: Peter Hamers, Franz-Josef "Tuusch" Heinrichs, Wolfgang Hessmann, Ulrich Höfels, Toni Jansen, Peter Papeler, Heinz-Bernd Schmitz und Gerd Windeln. Die Verdienstnadel in Silber erhielten: Carlos Filipe, Recai Gürpinar, Martin Hennebrüder, Jörg Hildebrand, Sven Körfer, Ntiremes Sotirios und Klaus Weber.

Quelle: RP
 
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