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Leichtathletik
Nur kleine Felder beim Abendlauf

Wegberg. Leichtathletik: Bei der zweiten Auflage kommen nur 64 Läufer ins Ziel.

Schon nach der Premiere des Abendlaufes im Vorjahr war es dem Organisationsteam des VSV Grenzland Wegberg schwer gefallen, ein positives Fazit zu ziehen: "Wir hatten uns schon mehr Zuspruch erhofft", hatte VSV-Vorsitzender Ralf Laermann angesichts von 78 Läufern im Ziel zu Protokoll geben, "deshalb werden wir beim nächsten Mal die Startzeit nach hinten verlegen und den Hauptlauf wohl erst um 20 Uhr starten."

Genützt hat das - zumindest zahlenmäßig - bei der zweiten Auflage allerdings auch nichts, dieses Mal kamen gerade einmal 64 Teilnehmer ins Ziel, so dass es nicht verwundert, dass VSV-Geschäftsführer Manfred Schmidt erneut enttäuscht ist: "Wir haben zwar dieses Mal deutlich mehr Werbung gemacht, aber trotzdem hatten wie sehr wenig Teilnehmer, deshalb steht auch schon jetzt fest, dass wir den nächsten Lauf definitiv nicht mehr in die Woche legen werden."

Zufrieden waren die Organisatoren allerdings mit den erbrachten Leistungen, die sich trotz der recht hohen Temperaturen durchaus sehen lassen konnten. Den Hauptlauf über zehn Kilometer dominierte Jörg Schumachers aus der Radsportabteilung des SC Wegberg. Der Triathlet absolvierte den Rundkurs auf den Feldwegen von der Maaseiker Straße bis nach Gerichhausen in 36:30 Minuten und hatte damit im Ziel mehr als drei Minuten Vorsprung auf seinen Bruder Dirk, der die Ziellinie nach 39:47 Minuten überquerte. Dritte im Bunde auf dem Siegerpodest war Jürgen Klingen vom OSC Waldniel, der das Ziel nach 41:25 Minuten erreichte. Bei den Frauen gingen insgesamt nur fünf Läuferinnen an den Start, wobei Alexandra Schwartze (OSC Waldniel) in 45:22 Minuten die Schnellste war. Deutlich spannender ging es im Lauf über fünf Kilometer zu, wo sich Guillemo Aparicio vom TV Mönchengladbach und Lokalmatador Sven Mayer vom Ausrichter über weite Strecken ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Im Ziel hatte der Gladbacher dann mit 18:01 Minuten exakt 33 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten und 1:48 Minuten auf den Drittplatzierten Norbert Bläsing vom OSC Waldniel. Bei den Frauen siegte Yana Schmitz von Hückelhoven bewegt in 22:55 Minuten vor Manuela Krohn aus Kamp-Lintfort (27:16).

Trotz der geringen Teilnehmerzahl soll es im kommenden Jahr weitergehen, dann aber vielleicht auf einer anderen Strecke, da das Feld hinter Gerichhausen weggebaggert werden soll: "Aber das ist noch Zukunftsmusik", sagt Schmidt.

(HGi)
 
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