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Handball
Operation Klassenerhalt geht munter weiter

Handball: Operation Klassenerhalt geht munter weiter
Yannek Wagenblast (blaues Trikot) und sein TV 1860 Erkelenz brauchen noch jeden Punkt für den Ligaverbleib. FOTO: NIPKO (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Handball: Häkchen dran an den Kreispokal - für die Erkelenzer geht es in der Liga um alles oder nichts. Von Anke Backhaus

Der Kreispokal war ohnehin nur so etwas wie eine Zugabe. Trotzdem: Dass sich der Landesligist vom Bezirksligisten im Halbfinale um den Pokal des Handballkreises Mönchengladbach ausschalten lässt, war irgendwie schon blöd. Auf der anderen Seite ist es verständlich, dass der TV 1860 Erkelenz auf der Prioritätenliste den Verbleib in der Landesliga ganz nach oben positioniert hat.

Die Erkelenzer brauchen noch jeden Punkt. Heute erwartet der TV Anrath den ETV. Für Anrath ist das Kapitel Saison 2014/2015 im Prinzip schon gelaufen, der TV kann längst mit den Planungen für die neue Saison beginnen. Das bedeutet natürlich nicht, dass sich der ETV auf ein lockeres Spiel einstellen kann. Im Gegenteil: Bereits das Spiel gegen den ATV Biesel vor Ostern hat gezeigt, dass auch die Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, um jeden Ball kämpfen.

In der Bezirksliga bekommt es der ASV Rurtal Hückelhoven heute mit dem TV Geistenbeck II zu tun. Trotz großzügigen Kaders haben sich die Rurtaler in dieser Saison nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Mehr als Platz sechs wird am Saisonende für die Mannschaft von Trainer Norbert Borgmann nicht herausspringen. Zumindest bei den Geistenbeckern sollten die Rurtaler auftrumpfen können, um sich gescheit aus dem Spieljahr zu verabschieden. Und auch nächste Woche bekommen die Rurtaler eine prima Chance auf dem Silbertablett serviert: Nach Geistenbeck kommt Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II. Die Borussen haben in 17 Spielen 17 Niederlagen kassiert.

Quelle: RP
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