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Radsport
Premieren-Sieger kehrt zurück

Wegberg. Radsport: Morgen startet um 11.55 Uhr das Hauptrennen der 11. Auflage des Wegberger Grenzland-Rennens. Von Hendrike Gierth

Mit einem zufriedenen Lächeln blättert Dieter Lausberg durch die Meldelisten: "So viele Fahrer hatten wir in den vergangenen Jahren bei der Voranmeldung nicht", sagt der Organisator des Grenzland-Rennens, bei dem morgen mehr als 80 Fahrer im Hauptrennen über 74,8 Kilometer an den Start gehen werden. Zum elften Mal organisiert die Radsportabteilung des SC Wegberg das Rennen im Gewerbegebiet "Große Riet", das erste Mal allerdings so früh im Jahr. "Bisher war es so, dass wir immer mindestens eine Konkurrenzveranstaltung hatten, dieses Mal sind wir im Radsportkalender total alleine", sagt Lausberg "zudem erhoffen wir uns von dem frühen Termin, dass die Fahrer zu Saisonbeginn noch frischer und ambitionierter sind als zu einem späteren Zeitpunkt." Erfreut ist der Organisator allerdings nicht nur über die hohen Meldezahlen für das Hauptrennen, sondern auch darüber, dass er in den Meldelisten wieder einmal einen alten Bekannten entdeckt hat - und der ist sowohl in der Radsportszene als auch in Wegberg kein Unbekannter. Stefan Cohnen vom Team Starbikewear hat sein Kommen angekündigt. Der gebürtige Heinsberger mit dem niederländischen Pass ist der Gewinner der Premieren-Veranstaltung des Grenzland-Rennens am 5. August 2007 und wurde vier Jahre später an gleicher Stelle noch einmal Zweiter. "Bei seinem ersten Auftritt in Wegberg hat er einen famosen Start-Ziel-Sieg hingelegt", erinnert sich Lausberg. Von 2001 bis 2012 war Stefan Cohnen bei internationalen Radsportteams aktiv. 2004 entschied er eine Etappe des irischen Radrennens An Post Rás für sich, 2005 gewann er die vierte Etappe der Tour of Qinghai Lake und 2010 eine Etappe der Flèche du Sud, ehe er 2013 seine Radsportlaufbahn als Profi beendete. "Wir freuen uns sehr, dass er bei uns fahren wird", sagt Lausberg.

Großer Andrang wird morgen aber nicht nur an der Startlinie des Hauptrennens herrschen, sondern auch schon in den vorherigen Rennen ab 9 und 9.45 Uhr für Hobbyfahrer und Senioren: "Auch da liegen die Meldungen wie gewohnt hoch bei über 100 Fahrern - und wie gewohnt sind auch dieses Mal die Rennen der Jugendlichen eher mau bestückt", sagt Lausberg. So haben sich die Organisatoren dazu entschlossen, alle Jugendlichen von der U 13 bis U 17 ab 11 Uhr in einem Rennen starten zu lassen. "Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter auch mitspielt - geschaut habe ich dieses Mal extra nicht", sagt Lausberg. Und darauf, dass auch mal ein paar mehr Zuschauer den Weg zu Start und Ziel am Siemesweg finden, denn Lausberg bringt es auf den Punkt: "Wir haben längst bewiesen, dass wir ein kleines aber feines Radrennen sind - nur Zuschauer könnten es gerne ein paar mehr sein."

Quelle: RP
 
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