| 00.00 Uhr

Tischtennis
Rabenschwarzer Spieltag für heimische Teams

Erkelenzer Land. Tischtennis: Durchweg nur Niederlagen gab es für die Tischtennisspieler aus Kipshoven, Baal, Arsbeck, Hilfarth und Ratheim. Von Helmuth Weidenhaupt

Das war es dann wohl für die Blau-Weißen aus Kipshoven: Im Bezirksliga-Kellerduell bei der DJK VfL Willich kam die Caspers-Crew auf keinen grünen Zweig und stand am Ende nach vielen engen Spielen mit einer 3:9-Niederlage da. Alle drei Doppel gingen über die volle Fünf-Satz-Distanz, doch nur das Duo Königs/Bochmann hatte gegen Preuss/Lehnen am Schluss mit 11:9 die Nase vorn. Noch schlimmer kam es in den Einzeln: Erst beim Stande von 5:1 für die Gastgeber feierte Martin Caspers mit einem 12:10 im fünften Satz ein blau-weißes Erfolgserlebnis. Der 3:1-Sieg von Cristian Opszalski gegen Markus Wiescher beim Stande von 8:2 war allenfalls ein retardierendes Moment; denn unmittelbar danach machte André Jahn mit dem 3:2 gegen Martin Caspers den Sack zum 9:3-Sieg der Gastgeber endgültig zu. Bei fünf Zählern Rückstand auf Willich ist die Rettung zwar theoretisch noch möglich, angesichts eines Restprogramms mit drei Begegnungen gegen Spitzenteams der Liga ist aber jegliche Hoffnung völlig realitätsfern.

Ein Spieltag zum Vergessen war das Wochenende auch aus der Sicht des SV/TTC Baal. Gegen den Tabellenvierten TSV Krefeld-Bockum II war die Bongartz-Crew völlig von der Rolle und ließ sich vor heimischem Publikum fast widerstandslos mit 1:9 vorführen. Spitzenmann Helmut Kroyer stand nur auf dem Papier und gab seine Partien kampflos ab. Einziger Baaler Lichtblick war das Duo Kremer/Lauruschkat, das gegen Peskes/Nalepa mit 3:1 für den Ehrenzähler sorgte.

Zu einem 9:4-Pflichtsieg gegen Schlusslicht Anrather TK IV kam der TTC Arsbeck in der Bezirksklasse. Im Spitzenpaarkreuz kämpfte sich Bernd Otto zu zwei Fünfsatzsiegen gegen Schrangs und Jeske. Frank Schmacks war in der Mitte zweimal erfolgreich. Je einen Zähler steuerten Hubert Huben, Robert Lambertz, Edgar Holzinger und die Doppelformationen Otto/Schmacks und Lambertz/Holzinger bei.

Nur mit fünf Akteuren, darunter mit zwei Ersatzleuten, machte sich der TTV Hilfarth auf die hoffnungslose Reise zum designierten Meister ASV Süchteln III. Den Ehrenzähler zum 1:9 machten Heinz-Willi und Sohn Kevin Esser im Doppel gegen Antwerpes/Scirtuicchio. Mehr war freilich auch nicht drin.

Den aus heimischer Sicht katastrophalen Spieltag komplettierten die Bezirksliga-Damen des TV Hückelhoven-Ratheim mit einer 0:8-Klatsche bei TuS Wickrath III. Gerade einmal zwei Satzgewinne konnten sich die Ratheimerinnen, bei denen Anja Rütten und Ute Thönnißen fehlten, gut schreiben lassen. Einziger Trost: nach knapp zwei Stunden war man wieder zu Hause.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Tischtennis: Rabenschwarzer Spieltag für heimische Teams


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.