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Tischtennis
Schweres Heimspiel zum Auftakt

Tischtennis: Schweres Heimspiel zum Auftakt
Betritt Neuland: Andreas Hochhausen schlägt mit dem TV Erkelenz erstmals in der NRW-Liga auf. Los geht es morgen mit einem Heimspiel. FOTO: JL (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Tischtennis: Der TV Erkelenz spielt morgen erstmals in der Vereinsgeschichte in der NRW-Liga. Los geht es mit einem Heimspiel gegen die Crew des TTC BW Brühl-Vochem - ein ganz schwerer Gegner. Von Helmuth Weidenhaupt

Mit dem Aufstieg in die NRW-Liga, die höchste Spielklasse unter der Regie des Westdeutschen Tischtennisverbandes, ist das Sextett des TV Erkelenz in neue Dimensionen vorgestoßen. Beim Start in die neue Saison erwartet das Team um Mannschaftskapitän Frank Picken zur Feuertaufe nun am morgigen Samstag ab 18.30 Uhr die Crew des TTC BW Brühl-Vochem in der Turnhalle des Cusanus-Gymnasiums.

Die Schlossstädter sind für den ETV freilich keine Unbekannten. Schon in den vergangenen Jahren kreuzte man mit Brühl mehrfach die Klingen, allerdings nur mit der zweiten Garnitur. Und der Ausgang war zumeist sehr eng. Im Vorjahr entschied die Picken-Truppe das letzte Treffen nur hauchdünn mit 9:7 für sich. Brühls Erste, die vor zwei Jahren noch in der Regionalliga agierte, ist jedenfalls aus ganz anderem Holz geschnitzt. Da wäre man beim ETV wohl schon recht gut bedient, wenn es beim Saisonbeginn keine 0:9-Höchststrafe geben würde. Mehr kann man von einem Aufsteiger, der ohne Verstärkungen in die neue Umgebung starten muss, nicht erwarten.

Schon heute ab 19.30 Uhr erwartet die Erkelenzer Zweite, der einzige heimische Vertreter in der Bezirksliga, das Sextett des FTV Düsseldorf. Das Team aus der Landeshauptstadt ist für die Crew um Spitzenspieler Arndt Tulke ein völlig unbeschriebenes Blatt. Bekannt ist nur, dass der Gegner in der letzten Saison ohne einen Sieg die Landesliga verlassen musste. Da müsste doch für die Einheimischen einiges drin sein.

Mit einer spielstarken Phalanx ist das Erkelenzer Land in der Bezirksklasse vertreten. Jedem der vier heimischen Teams kann man zutrauen, im Rennen um die Aufstiegsplätze eine gute Rolle zu spielen.

Als heißester Titelfavorit gilt Ex-Bezirksligist SV/TTC Baal, der es zum Auftakt mit dem TTC Windberg II zu tun bekommt. Die Baaler, die praktisch mit der Vorjahresbesetzung ins Rennen gehen, wollen gleich beweisen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Gespielt wird am morgigen Samstag ab 18.30 Uhr in der Grundschulhalle an der Lövenicher Straße.

Mit einem interessanten Gegner hat es der TTC Arsbeck in der Halle an der Heuchterstraße zu tun. der TuS Rheydt-Wetschewell ist das Ergebnis einer Fusion zwischen dem traditionsreichen Rheydter SV und Aufsteiger TuS Wetschewell. Inwieweit die Zweitgarnitur der Fusionierten schon mithalten kann, wird sich morgen ab 19.30 Uhr zeigen.

Auf dem Vormarsch scheinen die Tischtennisfüchse aus Myhl zu sein. Mit Verstärkungen aus Baal schaffte man den Aufstieg in die Bezirksklasse und hat sogar noch höheren Ziele auf der Agenda. Der alteingesessene TuS Jahn Mönchengladbach scheint da genau der richtige Prüfstein zu sein (Sa., 18.30 Uhr). Gespielt wird in der Grundschulturnhalle an der Schulstraße in Myhl.

Etwas Zeit mit dem Saisonstart lässt sich noch der TTC BW Kipshoven. Die Auftaktpartie beim TTC SW Elsen II wurde in die Herbstferien auf den 27. Oktober verschoben.

Eine hohe Hürde wartet auf Damen-Bezirksligist TV Hückelhoven-Ratheim. Der Aufsteiger muss morgen ab 18.30 Uhr zum Vorjahresdritten TTC Union Düsseldorf, wo man vermutlich erst einmal Lehrgeld zahlen muss. Düsseldorf heißt auch das Reiseziel der Ratheimer Reserve in der Damen-Bezirksklasse. Bei der DJK Gerresheim erhoffen sich Ulrike Rocke und ihre Mitspielerinnen einen erfolgreichen Start in die neue Spielzeit.

Quelle: RP
 
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