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Tischtennis
Sieg zum Abschluss einer fast perfekten Saison

Erkelenz. Tischtennis: Der Aufstieg in die Verbandsliga steht für den TV Erkelenz seit Wochen fest. Beim Saisonfinale gab es einen 9:3-Erfolg in Eilendorf. Damit steigt der ETV mit nur einer Niederlage auf. Von Helmuth Weidenhaupt

"Verbandsliga, wir kommen!" - Standesgemäß mit einem klaren 9:3-Auswärtssieg bei der DJK Arminia Eilendorf beschloss Landesliga-Primus TV 1860 Erkelenz das Spieljahr und setzte zugleich eine klares Zeichen für die Ende August beginnende neue Meisterschaftssaison. Erkelenz musste in Eilendorf auf seine Nummer 2 Andreas Hochhausen verzichten, was sich aber nur marginal auswirkte. Aufgrund der Platzziffer musste nämlich dadurch das in der Rückrunde noch unbesiegte dritte Doppel Asat/Brigante auf Position 2 aufrücken und kassierte prompt gegen das starke Eilendorfer Spitzenduo A. Bey/M. Bailly seine erste Niederlage. Picken/Winkelnkemper wahrten in einem spannenden Match gegen Mike Bailly/Jonas Bey nach fünf hart umkämpften Sätzen ihre makellos weiße Doppelweste und schraubten ihre Saison-Bilanz auf 21:0-Punkte. Leichtes Spiel hatten Tulke/Kritzler gegen Schneider/Houscheid, die sie mit 3:0 in die Knie zwangen. Eine überragende Vorstellung bot der ins Spitzenpaarkreuz aufgerückte Oliver Winkelnkemper bei seinen Siegen gegen Mike Bailly (3:2) und Alexander Bey (3:0). Frank Picken hatte Bey beim 3:0 sicher im Griff, musste aber Bailly zum 3:1-Erfolg gratulieren.

Ungeschlagen blieb im mittleren Paarkreuz Esat Alaz, der Jonas Bey und Marco Bailly jeweils klar mit 3:1 bezwang, während Egidio Brigante sein Match gegen letzteren mit 1:3 abgab. 3:0-Siege verbuchten Arnd Tulke und Jan-Kristian Kritzler gegen Eilendorfs Ersatzspieler-Duo Schneider und Houscheid, die normalerweise in der dritten Garnitur der Gastgeber auf Punktejagd gehen.

Die beiden anderen Teams aus dem Kreis Heinsberg TuS Porselen und TTC Unterbruch beendeten die Saison auf den Tabellenplätzen vier und fünf. Porselen, das zu Saisonbeginn zu einem der heißesten Titelkandidaten gezählt wurde, hat damit immerhin noch die Chance der Aufstiegsrelegation. Für Unterbruch, das sich durch einen 9:4-Erfolg gegen Schlusslicht TTF Koslar noch auf Platz fünf vorschob, heißt es, im kommenden Jahr einen neuen Anlauf zu nehmen.

Quelle: RP
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