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Fussball
Spiel eins unter der neuen Lage

Am Sonntag spielt Beeck in Düren. Es wird das erste Spiel mit dem Wissen sein, dass der Aufstieg in die NRW-Liga nicht auf dem Rasen entschieden wird. Sieberichs: "Wir wollen aber als Meister und nicht als Fünfter aufsteigen." Von Mario Emonds

In ihrer Mittwochsausgabe berichtete die Rheinische Post Erkelenz exklusiv, dass sich außer dem FC Wegberg-Beeck kein weiterer Mittelrheinligist für die NRW-Liga beworben hat (die Frist dazu war am Montag abgelaufen). Folglich kann außer Beeck niemand aus dieser Liga den Sprung nach oben schaffen – die Entscheidung über den Aufstieg fällt nun nicht auf dem Rasen, sondern ausschießlich in Gremien des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes (WFLV).

Zwei Kommissionen

Genau gesagt in den beiden Kommissionen "Technisch-organisatorische und sicherheitstechnische Leistungsfähigkeit NRW-Liga" und "Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit NRW-Liga". Die prüfen die Bewerbungsunterlagen, sprechen danach eine Empfehlung an den WFLV aus, ehe dessen Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) letztlich entscheidet.

Besagten RP-Bericht hat natürlich auch Beecks Coach André Sieberichs mit Interesse gelesen. "Ich kann aber nicht sagen, dass es mich freut, dass der Aufstieg nun auf diese Art entschieden wird. Was soll's, wir können es nicht ändern und konzentrieren uns aufs Sportliche. Ich möchte jedenfalls am Ende nicht als Fünfter aufsteigen, sondern als Meister. Und nach wie vor bin ich davon überzeugt, dass wir das auch schaffen."

Spiel eins unter diesen neuen Voraussetzungen führt die Kleeblätter am Sonntag an die Papiermühle zum Gürzenicher FC Düren. Da am Dienstag auch Rekonvaleszent Michael Meven ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, stehen bis auf Philipp Reichartz nun alle Akteure zur Verfügung. In der Anfangsformation wird Meven aber noch nicht stehen – neben René Schnitzler wird entweder Lawrence Aidoo oder Francesco Alberga stürmen.

Der von Peter Kosprd trainierte GFC gewann am Sonntag bei Viktoria Köln 2:1. Sieberichs war vor Ort: "Das Spiel hat Düren eindeutig der überragende Torwart Holger Dohmen gewonnen." Und als einzige Spitze lief der langjährige Beecker Edin Hadzic (37) auf, der beim krisengeschüttelten GFC (nach wie vor ist offen, ob der Verein Insolvenz anmelden muss) eigentlich nur noch als Co-Trainer vorgesehen war. "Das wird für mich ein besonderes Spiel, auf das ich mich sehr freue", verrät der Bosnier, der sich Beeck nach wie vor verbunden fühlt: "Schließlich habe ich in Beeck eine prima Zeit gehabt."

Quelle: RP
 
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