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Handball
Statt vier Punkten gibt's eine Nullnummer

Handball: Statt vier Punkten gibt's eine Nullnummer
Karol Wilde bringt die Wegberger mit diesem Wurf zum 6:5 in Führung, Peter Tetz (Nr. 16) ist machtlos. FOTO: NIPKO
Kreis Heinsberg. Handball: Landesligist TV Erkelenz hat das Minimalziel, aus den beiden Kellerduellen zwei Punkte zu holen, nicht erreicht. Der TV Korschenbroich II gewann beim ETV mit 32:31. Bezirksligaprimus Rurtal müht sich in Wegberg. Von Anke Backhaus

Vier Punkte sollten es aus den beiden Kellerduellen bestenfalls werden, zwei waren das Minimalziel, erreicht hat Landesligist TV Erkelenz aber keinen einzigen Zähler. Die bisherige Bilanz ist ernüchternd.

Landesliga: TV Erkelenz - TV Korschenbroich III 31:32 (18:19). In einem Spiel mit wechselnden Führungen fiel die Entscheidung erst in der letzten Minute. "Das war eine fatale Schiedsrichterentscheidung", sagte ETV-Trainer Gerd Werth. Und das war passiert: Ein Korschenbroicher Spieler springt zum Wurf in den Kreis und scheitert an Daniel Weber. Den abprallenden Ball nimmt derselbe Korschenbroicher Spieler durch den gesamten Kreis laufend regelwidrig wieder auf - der Pfiff der Schiris blieb aus. Das sollte dann die Entscheidung sein, denn die Gäste nutzten das, um den Treffer zum 32:30 zu erzielen. Der Erkelenzer Anschlusstreffer nutzte dann nichts mehr. Bitter für den ETV, der beim Stand von 26:24 für den Sieg hätte sorgen können, aber die Mannschaft scheiterte zweimal vom Punkt und einmal in Überzahl vom Kreis. Die ETV-Tore: Werth 11, Funke 9, Klein-Peters 6, Meyer 2, Baetz 1, Wiche 1 Knopf 1.

Bezirksliga: HSV Wegberg - ASV Rurtal Hückelhoven 27:33 (11:17). Ein ASV Rurtal in Normalform hätte wohl eher keine 27 Gegentreffer zugelassen, aber von der Normalform waren die Rurtaler im Derby eben meilenweit entfernt. "Über das Spiel müsste man besser den Mantel des Schweigens hüllen", war der ASV mal wieder selbstkritisch. Musste man auch sein. Denn der Aufsteiger verlangte den Gästen viel ab und schaffte ein 9:9 (18.). Nur Christian Halcour war es, der seine Mannschaft im Rennen hielt. Nach Geschmack von Rurtals Coach Norbert Borgmann spielte sein Team "zu kompliziert". So ging es dann auch in der zweiten Halbzeit weiter. Insgesamt galt Rurtals Respekt den Wegbergern, die alle Mittel in die Waagschale legten, um Rurtal gefährlich zu werden. Vor allem gefiel, dass sich der HSV nie aufgab. Rurtals Tore: Halcour 7, Heppner 7, Barbuir 4, M. Borgmann 3, Eickels 3, Meschkorudni 3, Nolte 2, P. Schaffrath 2, K. Tetz 2.

Frauen-Landesliga: TuS Oberbruch - TV Anrath 21:34 (12:19). Oberbruch begann stark und sorgte hin und wieder für die Führung. Ab dem 6:6 änderte sich das, denn Anrath wurde dominanter, Oberbruch verlor den Anschluss. Es gab zwar zwischenzeitlich noch einige Oberbrucher Lichtblicke, die aber nicht reichten, um Anrath zu ärgern. Oberbruchs Tore: Breker 6, Hennen 4, Vos 3, Paulsen 3, Maruschke 2, Füßer 2, Lambertz 1.

Frauen-Bezirksliga: TV Erkelenz - Rheydter TV II 24:12 (12:3). Die Erkelenzerinnen gaben ordentlich Gas und ließen keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Platz als Sieger verlässt. Die ETV-Abwehr stand sicher. Nur zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte Rheydt Präsenz. Für den ETV trafen: J. Faenger 8, Planz 3, Kutz 3, Rausch 3, Paulussen 2, Printzen 2, Brands 1, Splitt 1, Kamphausen 1.

ASV Rurtal Hückelhoven - Borussia Mönchengladbach II 18:18 (9:10). Das Kopf-an-Kopf-Rennen zeichnete sich von der ersten Minute an ab. Borussia überzeugte mit Schnelligkeit, bei Rurtal stimmten die Einstellung und der Kampfgeist - auch wenn die Mannschaft in so mancher Situation den berühmten Schritt zu langsam war. Die Rurtalerinnen mussten sich allerdings gehörig strecken, um den einen Punkt zu erkämpfen. Rurtals Tore erzielten: L. Falatik 5, Buttler 4, Ternes 3, Heinrichs 2, Küsters 2, Peters 1, Knubben 1.

Einen haushohen Sieg fuhr die weibliche A-Jugend des HSV Wegberg in der Oberliga ein. Die Wegbergerinnen von Trainer Siggi Wagner spielten beim SV Straelen und gewannen dort deutlich mit 31:12 (15:5). Für den HSV Wegberg war es der dritte Saisonsieg.

Quelle: RP
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