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Tischtennis
TTC Arsbeck hält Fahne des Erkelenzer Landes hoch

Erkelenzer Land. Tischtennis: Die Arsbecker sind das einzige heimische Team auf Bezirksebene, das am zweiten Rückrundenspieltag punktet. Von Helmuth Weidenhaupt

Kein Staat zu machen war am zweiten Rückrundenspieltag mit den heimischen Teams auf Bezirksebene. Im Kellerduell der Bezirksliga ließ sich das Sextett des TTC BW Kipshoven an eigenen Tischen vom Schlusslicht TTC Waldniel II mit 3:9 vorführen und trägt nun selbst die Rote Laterne. Schon in den Eingangsdoppeln stotterte der blau-weiße Motor: Nur das Brüderduo Michael und Martin Caspers brachte seine Partie gegen Voss/Möller mit 3:1 nach Hause. Opszalski/C. Königs und R. Königs/Bochmann mussten dagegen ihren Kontrahenten gratulieren. Aber es kam noch schlimmer: Im Einzel ließ sich Kipshovens Leistungsträger Michael Caspers am Spitzenbrett gleich zweimal abservieren, während es Christian Opszalski immerhin auf eine 1:1-Bilanz brachte. Einen Punktgewinn schaffte ansonsten aber nur noch Altmeister Rolf Königs mit 3:2 gegen Kevin Mesken. Martin Caspers, Gunnar Bochmann und Christian Königs blieben ohne Erfolgserlebnis. Was an der Niederlage besonders bedenklich stimmt, ist die Tatsache, dass die Waldnieler mit vierfachen Ersatz angereist waren, während Kipshoven bis auf Tim Nolten in Bestbesetzung agierte.

Sorgen um den Klassenerhalt muss sich weiterhin Bezirksklasse-Neuling TTV Hilfarth machen. Gegen TTVE Süchteln-Vorst vermied das Rurtal-Sextett zwar ein 0:9-Desaster wie im Hinspiel, aber mit 4:9 war man doch noch meilenweit von einem Punktgewinn entfernt. Für die Punkte sorgten Heinz-Willi Esser (3:2 gegen Charné), Henning Henßen (3:2 gegen Skott), Manfred Frenken (3:2 gegen Hankiewicz) und das Duo Esser/Rubach.

Die einzige Crew aus dem Erkelenzer Land, die am Wochenende Zählbares mitnehmen sollte, wurde zwangsläufig im Lokalduell zwischen TV Erkelenz III und TTC Arsbeck ermittelt. Dass die Gastgeber wie so oft in letzter Zeit mit dreifachem Ersatz aus der 1. Kreisklasse klar kommen mussten, nahm dem Derby weitgehend jegliche Brisanz und Spannung. Im oberen Paarkreuz dominierte der Arsbecker Bernd Otto mit Siegen über Ernst-Willi Jennessen und Simon Häusler, die sich ihrerseits an Oldie Hubert Huben schadlos hielten. Im mittleren Paarkreuz glänzte Frank Schmacks mit Erfolgen gegen Lars Thönnißen und Dr. Thomas Sommer, der immerhin Robert Lambertz mit 3:1 bezwang. Im unteren Paarkreuz machten Edgar Holzinger (3:0 gegen Jonas Grondowski) und Pascal Otto (3:1 gegen Kevin Jarvis) den Arsbecker 9:4-Erfolg perfekt. Während Arsbeck immerhin noch auf den Relegationsrang schielen kann, dürfte für die Erka-Städter die Saison praktisch gelaufen sein.

Quelle: RP
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