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Volleyball
VC 99 Ratheim kehrt an geschichtsträchtigen Ort zurück

Volleyball: VC 99 Ratheim kehrt an geschichtsträchtigen Ort zurück
Große Sprungkraft, schneller Armzug - Philipp Rumpf ist einer von Ratheims schlaggewaltigsten Angreifer. FOTO: NIPKO
Erkelenzer Land. Volleyball: VC Ratheim spielt morgen in Hürth, dort machte er den Oberliga-Aufstieg perfekt. Von Hendrike Gierth

Die Turnhalle der Friedrich-Ebert-Realschule in Hürth hat auf den ersten Blick nichts Besonderes an sich - grüner Boden, Basketballkörbe an den Wänden und in einer Ecke eine bis unter die Decke reichende Kletterwand. Kurzum: Eine Turnhalle, wie es sie wohl hundertfach in Deutschland geben wird. Doch für die Volleyballer des VC 99 Ratheim ist sie ein besonderer Ort, ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde: Am 22. März 2014 feierten die Volleyballer beim dort beheimateten TVA Fischenich durch einen 3:1-Triumph vorzeitig den Oberliga-Aufstieg - den zweiten ihrer Vereinsgeschichte.

Und genau an diesen Ort kehrt der VC Ratheim nun zurück, gastiert dort morgen ab 18 Uhr beim Tabellenzweiten TVA Fischenich III. "Vielleicht ist der Austragungsort für uns ein gutes Pflaster", sagt VC-Angreifer Axel Borchwaldt, "zumindest dürfte er positive Erinnerungen bei uns wecken." Ein Umstand, der den Ratheimern vielleicht darüber hinweghelfen kann, dass sie wieder mit einer dünnen Personaldecke nach Hürth reisen. "Unsere Wechseloptionen von der Bank dürften erneut recht überschaubar sein", sagt Borchwaldt, "aber wir sind mittlerweile gut eingespielt und werden versuchen, auf unsere Stärken zu bauen und taktisch clever zu agieren."

Ob das dann gegen eine äußerst spielstarke Fischenicher Mannschaft, die einen guten Mix aus oberligaerfahrenen Akteuren und jungen hungrigen Spielern aufbieten kann, ausreicht, um etwas Zählbares mit nach Hause zu bringen, das wird sich zeigen müssen. "Fischenich wird nach drei Siegen aus vier Spielen vor Selbstvertrauen nur so strotzen", vermutet Borchwaldt, "dennoch erwarte ich ein Duell auf Augenhöhe zweier gut in die Saison gestarteter Teams. "

Gut in die Saison gestartet sind auch die Verbandsliga-Mädels des Erkelenzer VV. Nach vier Spielen steht das Team von Trainer Bogdan Chudzik immer noch mit weißer Weste an der Tabellenspitze, hat bisher nur gegen den jetzigen Ligazweiten TV Menden einen Punkt abgegeben. Heute ab 14 Uhr kommt es nun beim AVC Köln zum Wiedersehen mit einer alten Bekannten. Vor der Saison hat sich Alessa Aberle den Domstädterinnen angeschlossen, zuvor spielte sie mehrere Jahre beim EVV, verfolgt immer noch die Auftritte ihres alten Teams mit Interesse. Beim heutigen Aufeinandertreffen wird die Freundschaft wohl kurzfristig auf Eis liegen, da die Kölnerinnen sicherlich alles daran setzen werden, gegen den Spitzenreiter die Punkte einzufahren. Abwehrstark ist der Tabellensechste auf jeden Fall, das zeigte er trotz der Niederlage beim Freundschaftsspiel gegen Oberligist TSV Bayer Dormagen. Dennoch sollten die Erkelenzerinnen heute die Favoritenrolle innehaben - zu gut ist momentan die Verfassung, in der sie sich präsentieren.

Quelle: RP
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