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Volleyball
VC Ratheim sendet ein Lebenszeichen

Volleyball: VC Ratheim sendet ein Lebenszeichen
Diagonalangreifer René Steffens war es vorbehalten, beim 3:2-Heimspielsieg des VC 99 Ratheim den Matchball zu verwandeln. FOTO: JÜRGEN LAASER
Hückelhoven. Volleyball: Die Oberliga-Herren aus Ratheim wiederholen gegen den SV Bayer Wuppertal ihren 3:2-Hinspielerfolg und gewinnen damit zum ersten Mal seit dem 21. November. Die EVV-Mädels verlieren mit 2:3. Von Hendrike Gierth

Jan Pietzko wusste genau, bei wem er sich bedanken musste: Huckepack trug der Zuspieler der Oberliga-Volleyballer des VC 99 Ratheim seinen Diagonalangreifer René Steffens über das halbe Feld, ehe er gemeinsam mit seinen Mitspielern ausgiebig feierte. Denn das Feiern und Siegen haben die Ratheimer offensichtlich doch noch nicht verlernt: Mit dem 3:2-Erfolg (31:33, 25:18, 25:18, 14:25, 15:11) gegen den SV Bayer Wuppertal wiederholte der abstiegsgefährdete VC den Hinspielerfolg und fuhr den ersten Sieg seit dem 21. November 2015 ein. "Was für ein wichtiger Erfolg", freute sich VC-Angreifer Axel Borchwaldt, "vor allem auch beim Blick auf die Tabelle, die zeigt, dass die Konkurrenz im Tabellenkeller ebenfalls gepunktet hat." So überraschte das Schlusslicht aus Neuss mit einem Tiebreak-Erfolg gegen den Ligazweiten TV Dresselndorf und der Vorletzte Aachener VV mit einem 3:1-Sieg gegen die Stolberger TG. "Im Tabellenkeller haben alle ihre Hausaufgaben gemacht", brachte es Borchwaldt auf den Punkt.

Bis der VC Ratheim einen Haken unter seine Heimaufgabe machen konnte, standen knapp zwei Stunden Kampf pur. Schon der erste Satz war eine Kostprobe dessen, was auf die Zuschauer zukommen sollte, und zeigte, dass der VC Ratheim nach der langen sieglosen Zeit kaum noch Selbstvertrauen besitzt. Trotz einer 22:17-Führung und mehreren Satzbällen ging der Durchgang an Wuppertal. "Da musste man durchaus befürchten, dass sich dieser Satzverlust negativ auswirken könnte", erinnert sich Borchwaldt. Doch die Hausherren steckten dieses Mal nicht auf, erarbeiteten sich eine 2:1-Satzführung, ehe im vierten Durchgang doch noch der Einbruch kam. Im Tiebreak war dieses Mal aber von Angst nichts zu sehen, sondern es stimmte der Wille und der Einsatz. Letztlich war es René Steffens, der mit einem wuchtigen Angriff den Sieg perfekt machte.

Kein Happy-End gab es unterdessen bei der Wiederholung der Doppelveranstaltung für den Verbandsliga-Meister aus Erkelenz. Die Mädels des EVV verloren ihre Partie in Hückelhoven gegen den SV Neptun Aachen mit 2:3 (26:24, 21:25, 25:20, 31:33, 13:15), vergaben dabei mehrere Matchbälle und verpassten es somit, für die 2:3-Hinspielniederlage Revanche zu nehmen.

Quelle: RP
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