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Volleyball
VC Ratheim steckt in einer Mini-Krise

Volleyball: VC Ratheim steckt in einer Mini-Krise
Ein Team: In der Winterpause wollen die Ratheimer Volleyballer unbedingt am Mannschaftszusammenhalt arbeiten. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenzer Land. Volleyball: Im letzten Spiel des Jahres verloren die Oberliga-Herren aus Ratheim mit 2:3 beim Tabellenvorletzten Aachener VV. Die Mädels des EVV fahren unterdessen mit 3:1 den achten Sieg im neunten Spiel ein. Von Hendrike Gierth

In den Ohren der Volleyballer des VC Ratheim sind es zurzeit wohl nicht die Weihnachtsglocken, die läuten, sondern die Alarmglocken, die schrillen. Noch klingen sie nur leise, doch mit Blick auf die jüngsten Ergebnisse der Oberliga-Volleyballer wird deutlich: der VC befinden sich in einer Mini-Krise. In den letzten sechs Partien gingen die Ratheimer fünf Mal als Verlierer vom Platz, beenden damit die Hinrunde auf den siebten Rang.

Viel mehr Sorgen als die Negativserie macht allerdings die Art und Weise, wie sich die Ratheimer in einigen der Partie präsentiert haben. Von der kämpferisch eingeschworenen Truppe der vergangenen Jahre ist der momentane VC ein großes Stück entfernt. "In der Winterpause müssen wir uns im Training als Mannschaft wiederfinden, so dass wir in Zukunft wieder zusammen auftreten und nicht so sehr wie sechs Einzelspieler, bei denen teilweise die Absprache fehlt", resümierte VC-Akteur Marc Lowis nach der jüngsten 2:3-Niederlage (25:17, 22:25, 23:25, 25:23, 15:9) beim Tabellenvorletzten Aachener VV, mit der sich die Ratheimer in die Winterpause verabschiedet haben. Zwar zeigte der VC gegen Aachen erneut nach schlechtem Start, dass er in der Liga konkurrenzfähig ist, doch wie schon so oft in dieser Saison gelang es den Ratheimern nicht, den Sack zu zu machen. Im Tiebreak kam die Annahme zu inkonstant, worunter das Stellspiel litt, so dass auch die Angreifer immer wieder einen schweren Stand hatten.

Kaum wiederzuerkennen sind auch die Mädels des Erkelenzer VV, die zurzeit die Verbandsliga beherrschen. Im Vorjahr schaffte das junge Team aus der Erka-Stadt erst in der Relegation den Klassenerhalt, jetzt fahren sie Sieg um Sieg ein. Zum Ende der Hinrunde musste der Tabellenvorletzte aus Leverkusen die Übermacht der Erkelenzerinnen eingestehen. Obwohl das Team von Trainer Bogdan Chudzik ohne ihre Mannschaftskapitänin Kornelia Rambo auskommen musste, sprang im neunten Spiel der achte Sieg heraus. Mit 3:0 (25:21, 25:22, 25:23) siegte der Spitzenreiter beim TSV Bayer Leverkusen III und wahrt damit seinen Sieben-Punkte-Vorsprung auf den ärgsten Verfolger MTV Köln. "Die Mädels haben ein solides Spiel abgeliefert und bewiesen, dass man sich nicht nur auf die erste Sechs, sondern auf alle zwölf Spielerinnen verlassen kann", freute sich Margrit Krohn, stellvertretende Vorsitzende des EVV. In Manier eines wahren Spitzenreiters ließ der EVV nichts anbrennen und machte jeden Rückstand mit einer Mischung aus Selbstvertrauen und Können wieder wett.

Quelle: RP
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