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Volleyball
VC Ratheim stellt sich auf Tiebreak ein

Volleyball: VC Ratheim stellt sich auf Tiebreak ein
Mit Köpfchen: Normalerweise ist Ratheims Außenangreifer Philipp Rumpf für seine gefährlichen Angriffe bekannt, doch manchmal reicht auch ein Lob, um gegen einen hochgewachsenen Block erfolgreich zu sein. FOTO: NIPKO (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Volleyball: Die Oberliga-Herren aus Ratheim empfangen morgen die Stolberger TG. Dabei dürften die Volleyball-Fans voll auf ihre Kosten kommen, denn bei den Aufeinandertreffen der beiden Teams ging es immer eng und lautstark zu. Von Hendrike Gierth

Mit einem Blick in die Ergebnis-Archive der vergangenen Jahre wird schnell deutlich: Partien zwischen dem VC Ratheim und der Stolberger TG waren fast immer hart umkämpft. In der vergangenen Saison endeten beide Spiele erst nach fünf hartumkämpften Sätzen - jeweils mit dem besseren Ende für das Heimteam. Morgen ab 16 Uhr in der Halle am Parkhof in Hückelhoven treffen nun beide Teams in der Oberliga erneut aufeinander - und beide sollten es tunlichst vermeiden, die Entscheidung erst im Tiebreak zu suchen. Denn sowohl für die Ratheimer als auch für die Gäste steht eine Negativbilanz zu Buche, was den fünften Satz angeht. "Der Tiebreak hat sich für beide Teams als unliebsamer Akt erwiesen", sagt VC-Angreifer Axel Borchwaldt mit Blick auf die Ergebnislisten, "dennoch wäre ein Fünf-Satz-Spiel morgen wohl keine Überraschung."

Grund dafür ist wohl auch, dass sich die Mannschaften aus dem Effeff kennen, kreuzten sich deren Wege in den vergangenen Jahren doch recht häufig. In diversen Testspielen, bei Turnieren und in den Ligaspielen gab es genügend Gelegenheit, um den Gegner zu studieren, dessen Stärken und Schwächen aufzudecken. Und so dürfen sich die Fans morgen auf ein lautes und emotionsgeladenes Derby freuen, in dem es offenkundig keinen klaren Favoriten gibt. "Wir möchten den Schwung aus dem Tiebreak-Sieg gegen Wuppertal mitnehmen, aber auch Stolberg wird nach dem 3:0-Erfolg gegen den Ligavorletzten Aachener VV mit Selbstvertrauen anreisen", vermutet Borchwaldt.

Mit Selbstvertrauen gehen auch die Verbandsliga-Mädels des Erkelenzer VV heute Abend in die Partie gegen die SG Aachen. Zwar kassierte das Team von Trainer Bogdan Chudzik heute vor einer Woche seine erste Saisonniederlage, doch EVV-Mannschaftskapitänin Kornelia Rambo versichert: "Die Niederlage ist jetzt abgehakt und die Motivation noch ein bisschen größer. Wir sind nun bereit, eine neue Serie zu starten." Zumal es ja auch noch eine Serie fortzusetzen gilt: Zu Hause in der heimischen Karl-Fischer-Sporthalle sind die Erkelenzerinnen immer noch ungeschlagen - und das soll sich heute ab 19.30 Uhr auch gegen die SG Aachen nicht ändern. Allerdings sollte der EVV gewarnt sein, denn wie man gegen ihn gewinnt, das hat sich Aachens Trainer Lutz Fettweis am vergangenen Samstag bei der Erkelenzer Niederlage beim SV Neptun Aachen ganz genau angeschaut. "Wir sind positiv eingestellt und freuen uns auf das Spiel", sagt Kornelia Rambo. In der Vorsaison feierten die Erkelenzerinnen am sechsten Spieltag gegen die SG ihren ersten Saisonsieg und startete damit eine Aufholjagd, die im Klassenerhalt endete.

Quelle: RP
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