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Volleyball
Verfolgerduell als krönender Abschluss

Volleyball: Verfolgerduell als krönender Abschluss
VC-Zuspieler Marcel Steffens (l.) und Schnellangreifer Maxim Wachtel beim Doppelblock. Der Block dürfte morgen im Verfolgerduell der Oberliga beim Dürener TV II auch eine wichtige Rolle spielen. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenzer Land. Volleyball: Zum Ende der besten Oberliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte müssen die Volleyballer des VC Ratheim als Ligazweiter zum Tabellendritten Dürener TV II. EVV-Mädels könnten mit Sieg Rote Laterne in der Verbandsliga abgeben. Von Hendrike Gierth

Vergangenes Jahr um diese Zeit, da hätten wohl nur die größten Optimisten noch einen Pfifferling auf die Oberliga-Volleyballer des VC Ratheim gesetzt. Zum Ende der Hinrunde lagen die Ratheimer mit nur einem einzigen Sieg auf dem vorletzten Tabellenplatz, standen schon mit eineinhalb Beinen in der Verbandsliga. Der Rest ist Geschichte: Nach dem Trainerwechsel zu Jahresbeginn von Markus Jahns zum Duo Jann Habbinga und Hans Steffens rettete sich der VCR noch gerade so in die Relegation, buchte dort mit einem klaren Heimsieg und einer knappen Auswärtsniederlage ein weiteres Jahr Oberliga.

Und dort gehören die Ratheimer offensichtlich auch hin, denn in dieser Spielzeit erlebt das Team von Trainer Hans Steffens einen nie für möglich gehaltenen Höhenflug. Mit sechs Siegen aus acht Spielen und 18 Punkten liegt der VCR auf dem zweiten Tabellenplatz, ist damit der ärgste Verfolger des Spitzenreiters FCJ Köln. Doch ein Team kann den Ratheimern diesen Platz vor dem Ende der Hinrunde noch streitig machen: Die Bundesliga-Reserve des Dürener TV hat nur einen Zähler weniger auf dem Konto, hat sogar ein Spiel weniger verloren als die Ratheimer. Und genau diese beiden Teams treffen morgen zum großen Verfolgerduell aufeinander: "Ob das Spiel hält, was es verspricht, wird sich auf dem Feld zeigen", sagt VC-Libero Markus Becker. Denn unter der Woche war die Trainingsbeteiligung eher mau, so dass nur zu hoffen bleibt, "dass sich unser Lazarett bis morgen wieder lichtet", erklärt Becker. Von der Papierform her ist zumindest keine Favoritenrolle auszumachen, vielmehr wird die Tagesform entscheidend sein: "An unserer Einstellung wird es sicher nicht liegen", versichert Becker, "doch eins muss allen klar sein. So eine Leistung wie in der Partie gegen Duisburg wird in Düren nicht zum Sieg reichen, wahrscheinlich kassieren wir so eine deftige Niederlage."

So weit soll es aus Sicht des Tabellenzweiten allerdings nicht kommen, der auch schon eine klare Strategie hat, um das zu verhindern: "Sich am Riemen reißen, ein variables, kopfgesteuertes Angriffsspiel und eine solide Annahme zeigen sowie in der Abwehr kämpfen", verdeutlicht der VC-Libero, "das Wichtigste ist aber unsere mannschaftliche Geschlossenheit."

Genau an der hapert es unterdessen bei den Verbandsliga-Volleyballerinnen des Erkelenzer VV. Keine gute Voraussetzung, denn heute ab 14 Uhr steht eine ganz wichtige Partie für das Schlusslicht aus der Erka-Stadt auf dem Plan. Die Erkelenzerinnen sind beim Vorletzten TVA Hürth II zu Gast, den sie bei einem Sieg in der Tabelle überflügeln könnten. Bleibt zu hoffen, dass der EVV die verletzungsbedingten Ausfälle einiger Leistungsträgerinnen kompensieren kann, um nicht schon gänzlich den Anschluss ans rettende Ufer zu verlieren.

Quelle: RP
 
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