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Motorsport
Vier Podestplätze auf ultraheißer Piste

Motorsport: Vier Podestplätze auf ultraheißer Piste
Der Leipert-Huracán mit der Nummer 33 wurde von Mikko Eskelinen (Finnland) und Maxx Ebenal (Kanada) auf Platz drei in der ProAm-Klasse gesteuert. Insgesamt wurde das Duo Achter. FOTO: FOTOSPEEDY.IT
Wegberg. Nach dem starken Saisoneinstieg in die Lamborghini Super Trofeo Asia Serie auf dem Sepang Circuit in Malaysia mit drei Podestplätzen, startete Leipert Motorsport aus Wegberg auf dem Chang International Circuit in Buriram in die zweite Runde - und legte mit vier Podiumsplatzierungen noch einen drauf, obwohl die thailändische Hitze während aller Sessions kaum zu ertragen war. Von Hans Groob

So lag die Streckentemperatur in Rennen eins bei 55 Grad, in Rennen zwei noch um ein Grad höher. Teamchef Ingo Leipert: "Die heiße Piste des Buriram International Circuit ist nun sicherlich eine unserer Lieblingsstrecken geworden. Ben Gersekowski und Rory Collingbourne liegen jetzt auf Platz zwei in der Pro-Class-Meisterschaft, wie auch Mikko Eskelinen und Maxx Ebenal in der Pro-Am-Wertung. Wir freuen uns auf unsere nächsten Rennen in Suzuka/Japan."

Rennen 1: Der Lamborghini Huracán mit der Startnummer 2 und Ben Gersekowski (Australien) am Steuer startete aus der zweiten Reihe, fuhr einige Bestzeiten und übergab nach perfektem Pitstop auf Platz drei liegend an Rory Collingbourne (England), der die Ziellinie dann ebenfalls auf Rang drei in der Pro-Klasse und Gesamt überfuhr. Der zweite Leipert-Huracán (Nummer 33) wurde von Mikko Eskelinen (Finnland) und Maxx Ebenal (Kanada) auf Platz drei in der ProAm-Klasse gesteuert, und als Gesamtachter abgewunken.

Auf Rang drei (r.): Mikko Eskelinen und Maxx Ebenal. FOTO: Fotospeedy.it

Rennen 2: Bei 56 Grad war die gekühlte Trinkflasche heiß begehrt. Doch die Leipert-Racer präsentierten sich physisch topfit. Rory Collingbourne gab der Nummer 2 nach einer kurzen Safety-Car-Phase die Sporen und übergab das Steuer auf Platz vier an Ben Gersekowski. Die Pitstop-Strategie des Teams und die Pitstop-Zeit waren perfekt, Gersekowski kam auf Rang zwei wieder auf die Strecke zurück. Er pushte zwar hart, aber die Lücke zum Ersten war zu groß. Platz zwei tat der Freude bei der Siegerehrung jedoch kaum Abbruch. Dass die Nummer 33 dann nur auf Platz drei der ProAm-Klasse (11 Gesamt) gewertet wurde, ist Zeugnis dafür, wie nahe Pech und Glück beieinanderliegen können. Startfahrer Ebenal hatte schon in der ersten Runde einen Kontakt mit einem Konkurrenten, was einen Spurstangenschaden zur Folge hatte, der den Lamborghini nur noch sehr schwer steuerbar machte. Ebenal und später Mikko Eskelinen hatten richtig zu tun, kamen schließlich mit Können und Glück ins Ziel. Platz drei in der ProAm-Klasse (P11 insgesamt) bedeutete das vierte Podium für die Rath-Anhovener Tuningschmiede.

Quelle: RP
 
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